Sánchez würde die Bürger noch einmal in einen harten Lockdown schicken

Mallorca |
Ministerpräsident Pedro Sánchez.

Ministerpräsident Pedro Sánchez.

Foto: Palacio de Moncloa

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez würde nach eigenen Worten nicht zögern, die Bürger noch einmal in einen harten Lockdown zu schicken. Man habe schließlich mit der Maßnahme vom Frühjahr 2020 eine halbe Million Menschenleben retten können, sagte der sozialistische Politiker bei einem Auftritt vor Parteigängern in der Stadt Mérida.

Der im Rahmen eines sogenannten Alarmzustandes dekretierte Lockdown wurde inzwischen vom spanischen Verfassungsgericht für illegal erklärt, da die Regierung dafür den Ausnahmezustand hätte ausrufen müssen.

Sánchez äußerte, dass er nicht allein gewesen sei, als er die Maßnahme dekretiert hatte. Sämtliche Anhänger der Sozialisten-Partei PSOE hätten hinter ihm gestanden. Er habe dabei die Unterstützung konservativer Parteien vermisst.

Der Lockdown in Spanien hatte 47 Tage gedauert.

Kommentar

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Olaf / Vor 1 Monat

@Hajo Hajo: Im Gegensatz zu Ihnen richte ich mich nicht nach Medienberichten, die ihre eigene Agenda pushen wollen, sondern nach Studien, beispielsweise die der Universität Duisburg-Essen von Dr. Dr. Bernd Kowall u. a. von August 2021: „Excess mortality due to Covid-19? A comparison of total mortality in 2020 with total mortality in 2016 to 2019 in Germany, Sweden and Spain“. Fazit, die 3 % Übersterblichkeit in Schweden 2020 gingen auf die Kappe der privaten Seniorenheime, und die schwedische Regierung entschuldigte sich für die Fehler in der Anfangsphase der Ausbreitung von SARS-CoV-2. Dagegen gab es 2020 in Spanien eine Übersterblichkeit von 14,8 %, und in Deutschland eine Untersterblichkeit von 2,4 %.

Die „Zahlen“ die Sie nennen sind Testzahlen, fälschlicherweise als Inzidenz bezeichnet. Richtigerweise bedeutet Inzidenz jedoch neu auftretende Krankheitsfälle innerhalb einer Population. Positive Tests ohne Krankheitssympome, wie sie derzeit überall gezählt werden, sind jedoch völlig wertlos. Das interessiert aber scheinbar keinen mehr. Sie machen mit der Test-Pandemie einfach weiter.

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Olaf@ Quatsch. Was soll er denn sonst machen um eine solche neue Welle wie gerade in DE zu verhindern? Die Zahen in DE sind die höchsten seit Beginn der Epedemie 2019. Die Zahen explodieren förmlich und trotzdem will man daund dort Maskenpflicht abschaffen und andere Verordungen abschaffen. Die haben ja nicht mehr alle Latten am Zaun und provozieren quasi die Forlaufenden Infektionen. Dazu quasselt noch jedes Bundesland mit rein und erhöht das Durcheinander in dme sich keiner mehr auskennt.

Kommen sie nicht mit Schweden daher. Die zahlen grade die Zeche für ihren Unfug, der ganze Landstriche in de Zange genommen hatte.

# Corona in Schweden: Der Sonderweg ist gescheitert - SWR...https://www.swr.de › SWR2 › Wissen...Schweden hat deutlich weniger einschneidende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ergriffen als andere Länder. Dieser Weg ist gerade angesichts ...

Olaf / Vor 1 Monat

Daran sieht man doch, dass die Sozialisten der PSOE nicht auf dem Boden der Verfassung stehen. Abgesehen von der Glaskugelei der halben Million "geretteter Menschenleben". Sanchez sollte mal nach Schweden schauen und sich fragen, warum es dort keine Übersterblichkeit gab, wie in Spanien. Könnte das an dem maroden spanischen Gesundheitswesen liegen, wofür auch Sanchez verantwortlich ist?