Caparrós muss gehen

Real Mallorca trennt sich nach Niederlagenserie vom Trainer

Joaquín Caparrós kam 2011 zu Real Mallorca.

Joaquín Caparrós kam 2011 zu Real Mallorca.

Foto: Foto: Teresa Ayuga

Eine Niederlage zu viel: Real Mallorca entlässt Trainer Joaquín Caparrós. Das berichtet die Tageszeitung "Ultima Hora" am Montagnachmittag. Wenn der Tross der Inselkicker nach der 0:3-Niederlage der Inselkicker bei Real Sociedad San Sebastián am Abend in Palma landet, soll die Entscheidung offiziell bekannt gegeben werden.

Der nun vollzogene Schritt war von Kritikern schon lange gefordert worden. Mit 17 Punkten nach 22 Spieltagen steht die Mannschaft so schlecht da wie nie zuvor seit dem Wiederaufstieg in die Primera División vor 16 Jahren.

Spaniens größte Sportzeitung "Marca" hat bereits vor Bekanntwerden des Rauswurfs einen möglichen Nachfolger ins Gespräch gebracht: Der Deutsche Bernd Schuster soll heißer Kandidat auf den Trainerposten sein. Das Blatt hielt einen Wechsel schon zu Wochenbeginn für möglich. "Ultima Hora" schreibt, dass der frühere Atlético-Madrid-Spieler Abel Resino ein aussichtsreicher Nachfolge-Kandidat für Caparrós sein soll.

Vor allem die Art und Weise, wie sich der Tabellenvorletzte in San Sebastián präsentierte, gab großen Anlass zur Sorge. Auch die Neuverpflichtungen Allan Hutton und Fernando Tissone konnten keine Akzente setzen.

Caparrós machte nach dem Spiel die Hinausstellung von Javi Márquez für die Niederlage verantwortlich. Der Verteidiger musste in der 29. Minute beim Stand von 0:0 wegen der zweiten gelben Karte das Spielfeld verlassen.

Mallorca hat auf Platz 19 im Moment vier Punkte Abstand zum ersten Nicht-Abstiegsplatz. Dort steht mit 21 Punkten derzeit Osasuna Pamplona. Genau diese Mannschaft kommt am Samstag, 9. Februar, auf die Insel. Ein weiteres Schicksalspiel, bei dem ein neuer Trainer auf der Bank sitzen wird. Anstoß im Iberostar Estadio ist um 16 Uhr. (zap/nimü)

Kommentar

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Frank / Vor über 6 Jahren

Nur eine Niederlage zuviel? Donnerwetter. Aufgemerkt, liebe Fans. Jetzt weht ein anderer Wind in der Mannschaft. Und der gute Javi Márquez wurde hinaus gestellt. Der böse Scheidsrichter. So ein Quatsch, die Karten hat er sich "erarbeitet". Vielleicht sollte man einen Typen wie Herrn Sammer holen, der den Spielern vor dem Spiel die Pantoffeln auszieht und den Reservisten auf dem Sofa am Spielfeldrand die Kissen weg nimmt und Stehplätze verordnet. Am besten auf der Tribüne, da können sie sich das Engagement und die technischen Raffinessen der Kollegen aus der Vogelperspektive der Fans ansehen. Übrigens, Fans sind auch Sponsoren.