Zeit für den kleineren Ball

Rafael Nadal beim Pro-Am-Golfturnier "Olazábal & Nadal Invitational"

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Tennis spielend am Gletscher vorbeifahren - das war für Rafael Nadal und Novak Djokovic ein Erlebnis.

Tennis spielend am Gletscher vorbeifahren - das war für Rafael Nadal und Novak Djokovic ein Erlebnis. Foto: Turismo Argentino

Tennis spielend am Gletscher vorbeifahren - das war für Rafael Nadal und Novak Djokovic ein Erlebnis.Rafael Nadal beim Golf-Training am Rande eines früheren Pro-Am-Turniers auf dem Platz von Pula-Golf.

Nach Ende der Saison kann Mallorcas Tennis-Held Rafael Nadal alles etwas ruhiger angehen lassen. Er muss sich nicht auf den nächsten Turniersieg fokussieren. Statistiker haben die mögliche Verteilung der ATP-Punkte bei den nächsten Turnieren durchgerechnet, und kamen zu dem Ergebnis, dass der Sportler aus Manacor auf jeden Fall bis März 2014 an Position eins der Weltrangliste geführt wird.

In den vergangenen Tagen war Nadal mit seinem ärgsten Widersacher Novak Djokovic in Südamerika, die beiden haben Exhibition-Matches gespielt. Und sie hatten einen spektakulären Auftritt: Auf einem Schiff wurde ein kleiner Tennisplatz aufgebaut. Während sie an dem Perito-Moreno-Gletscher vorbeifuhren, lieferten sich der Mallorquiner und der Serbe Ballwechsel.

Nadal war beeindruckt. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er: "Ich bin gerade an einem der spektakulärsten Orte gewesen, den ich zuvor nie gesehen hatte."

Und jetzt steht für Nadal Charity in der Heimat an. Zusammen mit Top-Golfer José María Olazábal veranstaltet er am Samstag, 30. November, und Sonntag, 1. Dezember, auf dem Platz von Pula-Golf das Pro-Am-Turnier "Olazábal & Nadal Invitational". Am Freitag soll es bereits eine Trainingsrunde geben. Der Erlös fließt je zur Hälfte in die jeweiligen Stiftungen der beiden Gastgeber.

Zugesagt haben sieben Profis aus Spanien (Gonzalo Fernández-Castaño, Álvaro Quirós, Eduardo de la Riva, José Manuel Lara, Jesús Legarrea, Juan Quirós und Pepín Rivero) sowie die Italiener Emanuelle Cannonica und Lorenzo Gagli. Los geht es Samstag und Sonntag mit Kanonenstart um 9 Uhr.

Mit den erzielten Einnahmen sollen von den beiden bedachten Stiftungen konkrete Projekte unterstützt werden. Die Rafael-Nadal-Stiftung will dem Erziehungsprojekt "Más que Tenis" helfen, das mit geistig Behinderten arbeitet. Olazábals Stiftung "Sport Mundi" will das Geld der "Federación Española de Enfermedades Raras" zukommen lassen, deren Mitarbeiter sich im Kampf gegen seltene Krankheiten engagieren.

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