Wertvolle Tipps für den Ironman in Port d'Alcúdia

| | Port d'Alcúdia, Mallorca |
Der neunfache Ironman-Gewinner Timo Bracht (41, Team „Sport for Good“) bei seinem Sieg auf Mallorca 2015

Der neunfache Ironman-Gewinner Timo Bracht (41, Team „Sport for Good“) bei seinem Sieg auf Mallorca 2015.

Foto: Team „Sport for Good“/Ingo Kutsche

Timo Bracht gehört seit mehr als 20 Jahren zu den weltbesten Triathleten. Mit 22 Siegen, darunter neun Ironman-Erfolge, ist er einer der erfolgreichsten seiner Zunft. 2015 stellte er beim Ironman 70.3 auf Mallorca einen Streckenrekord auf, der bisher ungebrochen ist, zudem kennt er die Insel gut. Der 41-Jährige gibt Tipps für Athleten, die am Samstag, 13. Mai, beim Ironman in Port d'Alcúdia an den Start gehen.

„Erfolg ist nicht nur eine Frage des Trainings, sondern auch des richtigen Timings und der systematischen
Vorbereitung auf die Charakteristika der jeweiligen Wettkampfstrecke", sagt Bracht, der sich gerade auf seinen Abschied vorbereitet und die Laureus-Stiftung für benachteiligte Kinder mit seinem Team unterstützt. In Port d'Alcúdia wird er allerdings nicht an den Start gehen.

Schwimmen: Geschwommen wird im sehr ruhigen Wasser der Bucht von Alcúdia. Man sollte sich darauf
einstellen, dass das „Rein- und Rauslaufen“ aus dem Meer länger dauert, weil das Wasser recht flach ist.
Wer das nicht kennt, der sollte den Start vorher unbedingt in Renntempo simulieren. Diese Übung lohnt
sich, denn sie wirkt sich unmittelbar auf eine bessere Ausgangsposition aus.

Rad: Die Wechselzone „Schwimmen zu Rad“ ist riesig, dies bedeutet, die Athleten sind sehr lange barfuß
unterwegs. Wer dies nicht gewohnt ist, kann damit Probleme bekommen. Deshalb im Vorfeld immer mal
wieder kleinere Strecken – auch außerhalb des Trainings – barfuß gehen.

Auf der Radstrecke: Der erste lange Berg, ist der Anstieg hoch zum Kloster Lluc (Renn-Kilometer 35).
Das absolute Strecken-Highlight. Dort kann man auch richtig auf Tempo fahren und bei guter Grundlagen-
Ausdauer ist dann der zweite, flachere Teil auch noch mit genügend Tempo machbar. Aber Vorsicht: „Lluc“
ist ein echtes Killerkriterium, wer derzeit noch Trainingsrückstände hat, der sollte es dort lieber ruhiger
angehen, damit die Kräfte für die Tempopassagen auf dem zweiten Teil der Radstrecke und für den
tempointensiven Halbmarathon reichen.

Laufen: Die Laufstrecke ist sehr schön und einfach, mit kaum Höhenmetern, damit aber extrem schnell.
Die Passage am Strand entlang ist bei gutem Wetter ein absolutes Highlight, dass man trotz allem Ehrgeiz,
genießen sollte, denn beim Kampf um Zeit und Platzierung, sollte die Freude am Erlebnis „Triathlon“ nicht
zu kurz kommen. Viel Erfolg und einen spannenden Wettkampf, wünscht Timo Bracht den Athleten. (red)

Der Ironman 70.3 findet am Samstag, 13. Mai, ab 7.55 Uhr in Port d'Alcúdia statt. Die Teilnehmer müssen 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen meistern.

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