Mehr Schutzzonen für die Fische

Meeres-Naturschutzorganisation Oceana fordert Umdenken

Fischerei in den balearischen Gewässern.

Foto: J. MOREY

Die internationale Meeres-Naturschutzorganisation Oceana sieht die Fischbestände in den balearischen Gewässern in großer Gefahr. Obgleich die Fangmethoden in den vergangenen Jahrzehnten permanent verbessert wurden, seien die Fangmengen relativ stabil. Das sei ein Zeichen für die Überfischung der Bestände.

Oceana-Präsident für Europa, der Mallorquiner Xavier Pastor, rief die Fischer und Behörden zu einem Umdenken auf. Wenn man die Fischerei jetzt auf sanftere und nachhaltigere Fangmethoden umstellte, könnten sich die Bestände erholen.

In einigen Jahren würden die Fischer dann wieder größere Fangmengen einfahren können. Andernfalls werde die technisch ausgefeilte Fischerei in der Zukunft nicht mehr rentabel sein und die Arbeitsplätze verloren gehen.

Oceana legte einen Maßnahmenkatalog vor, mit dem die Meeresbiologen und Umweltschützer die Fischerei vor dem Niedergang bewahren wollen. Die Schleppnetzfischerei am Meeresboden sei auf wenige Zonen zu beschränken.

Weiter fordert Oceana, ein Drittel der Gewässer für den Fischfang ganz zu sperren. Eine eigene Schutzzone sei zudem für den Roten Thunfisch notwendig. Und auch die Freizeitfischerei sowie die Vergabe der Lizenzen müsste an die vorhandenen Fischbestände angepasst beziehungsweise reduziert werden.

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