Die Mehrwertsteuer steigt

Tourismus soll Sonderstatus behalten

Seit Sommer 2010 liegt der volle Mehrwertsteuersatz (IVA) in Spanien bei 18 Prozent.

Seit Sommer 2010 liegt der volle Mehrwertsteuersatz (IVA) in Spanien bei 18 Prozent.

Die Anhebung der Mehrwertsteuer in Spanien gilt als sicher. Der Tourismus wird aber weiterhin insofern einen Sonderstatus behalten, als in diesem Gewerbe auch künftig ein reduzierter Satz gelten soll. Das hat Spaniens Finanzminister dem balearischen Ministerpräsidenten zugesichert.

Wie spanische Medien berichten, ist dies das Ergebnis eines Treffens von Cristóbal Montoro und José Ramón Bauzá am Montag in Madrid. Die Mehrwertsteuererhöhung wird voraussichtlich an diesem Freitag verkündet und soll zusätzliche Millionen in die leere Staatskasse spülen.

Derzeit gilt für die Tourismuswirtschaft ein reduzierter Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Dieser werde möglichweise um ein oder zwei Prozentpunkte steigen. Der volle Mehrwertstsuersatz liegt in Spanien bei 18 Prozent. Neben dem Tourismus gelten reduzierte Steuersätze auch für Grundnahrungsmittel.

Mallorcas Tourismusunternehmer warnen vor einer Anhebung des Mehrwertsteuersatzes. Diese würde zum massiven Verlust von Arbeitsplätzen führen. (jm)

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Oliver / Vor über 7 Jahren

Es ist doch immer und überall das selbe. Die Beamten, Politiker, Banker rauben der Bevölkerung Ihr mühsam erspartes Geld, um damit Ihren überhaupt nicht verdienten und weit überzogenen Lebensstil zu finanzieren. Und reichts nicht mehr aus,dann greifen die halt noch tiefer in fremde Taschen, statt mal endlich die Augen auf zu machen um zu sehen wie es den meisten Leuten geht und wie die mit Ihrem übriggebliebenen Geld das von dieser Politiker Mafia noch nicht geklaut wurde leben muß. Es ist einfach unglaublich das sich daran einfach nichts ändert und diese Mafia die Bevölkerung behandelt wie Sklaven.Ein kleiner Denkanstoss im Bezug auf Spanien. Für was brauch ein Land ein Königshaus das jährlich fast 5 Millionen Euro die Bevölkerung kostet ?? Wie lange will die Bevölkerung da noch zuschauen wie die Ihre Luxus Safaris mit Steuergelder finanziert ? Irgendwie kommt mir das vor wie im Mittelalter. Obwohl da musste der Bauer ja nur ein Zehntel abgeben !!! Was für ein Rückschritt.....

Frank / Vor über 7 Jahren

Jeder, der z.B. den rechtsverbindlichen Anspruch auf Nachbesserung oder Gewährleistung behalten möchte. Und auch der Handwerker ist spätestens dann daran interessiert, wenn er eine Finanzierung für Betriebsmittel, z.B. einen PKW haben möchte. Da zählen nämlich nur die nachgewiesenen Ergebnisse der letzten Jahre. o.k., war bis vor kurzem nicht notwendig.

Roger / Vor über 7 Jahren

Das ist kaum der richtige Weg und fördert die Schattenwirtschaft. Hand aufs Herz - wer bezahlt den Handwerker gegen Rechnung, wenn er das auch 20 Prozent günstiger haben kann.

Frank / Vor über 7 Jahren

Für die Sanierung des Haushaltes ist dieser schmerzhafte Weg wohl nachvollziehbar und notwendig. Aber warum soll jeder Bürger für die Sanierung der Banken gerade stehen? Die Wackel-Banken sollten ihr Anlagevermögen auflösen, ihre Schulden bezahlen und wenn dann kein Vermögen mehr vorhanden ist die Türen für immer schließen. Ansonsten bleiben sie auf ewig die Schmarotzer unserer Gesellsschaft.