Arbeitgeber: Wirtschaftskrise ist 2014 vorbei

Regierung sieht Ende der Rezession schon früher

Auf Ibiza (Foto) brummt die Tourismus-Wirtschaft noch besser als auf Mallorca.

Auf Ibiza (Foto) brummt die Tourismus-Wirtschaft noch besser als auf Mallorca.

Mallorca und die Schwesterinseln werden die Wirtschaftskrise 2014 hinter sich lassen. So lautet die Prognose des balearischen Arbeitgeberverbandes Caeb. Die Wirtschaft werde 2013 noch um 0,4 Prozent schrumpfen und im kommenden Jahr ein Wachstum von 0,5 bis ein Prozent ausweisen. Noch positiver dagegen ist die Vorhersage der Balearen-Regierung: Sie prognostiziert bereits für 2013 eine Zunahme der Konjunktur samt einem Wirtschaftswachstum von 0,3 oder 0,4 Prozent.

Nach den Worten des Arbeitgeber-Präsidenten Josep Oliver werden die Baleren zu Beginn des kommenden Jahres die Rezession verabschieden. Der Archipel habe damit gut fünf Jahre Wirtschaftskrise erleiden müssen. Diese hatte auf den Inseln in der zweiten Jahreshälfte 2008 ihren Anfang genommen.

Anders als Mallorca und Menorca werden Ibiza und Formentera bereits in diesem Jahr ein positives Wachstum von 0,7 Prozent verzeichnen (Mallorca: minus 0,5 Prozent, Menorca minus ein Prozent). "Die Pityusen (Ibiza und Formentera) haben es verstanden, ein touristisches Produkt zu schaffen, das derzeit in Mode ist und nachgefragt wird", sagte Oliver.

Nach seinen Worten liegen für den kommenden Winter auf Mallorca noch keine Prognosen vor, aber es sei möglich, dass er wirtschaftlich nicht so hart ausfalle wie der vergangenene. "Das wäre natürlich eine exzellente Nachricht."

Oliver begrüßte die gelockerte Defizitvorgabe für den Balearen-Haushalt. Das zulässige Defizit war von der spanischen Zentralregierung für 2013 von 0,7 auf 1,47 Prozent erweitert worden. Dadurch werde es möglich sein, die sogenannten Umweltabgaben für Mietwagen, Getränkeverpackungen und große Einkaufszentren gar nicht erst wirksam werden zu lassen. Ihre Anwendungen wäre für die Wirtschaft ohnehin ein großer Fehler, so Oliver.

Die Balearen-Regierung hatte ursprünglich diese Steuern erheben wollen. Nach massiven Protesten der Unternehmer wurden die geplanten Abgaben bis auf Weiteres "geparkt". (as)

 

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