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Llucmajor, Mallorca |
Alles im Griff: Globalia-Chef Juan-José Hidalgo im  Dreamliner-Simulator in Miami.

Alles im Griff: Globalia-Chef Juan-José Hidalgo im Dreamliner-Simulator in Miami.

Foto: Foto: Juan Luis Ruiz Collado

Air Europa, die Fluggesellschaft der spanischen Unternehmensgruppe Globalia, gibt ordentlich Gas. Die Airline hat dieser Tage ein runderneuertes Kontrollzentrum in Llucmajor eingeweiht, den Linienverkehr zwischen Madrid und Miami per Boeing 787 Dreamliner aufgenommen, und am 1. Mai macht sie auf den Strecken zwischen Mallorca-Ibiza und Mallorca-Menorca der Iberia Konkurrenz.

In dem neuen Kontrollzentrum in Llucmajor, ausgerüstet mit einem System des Schweizer Unternehmens SITA, können alle Bewegungen der 46 Flugzeuge der Airline in Echtzeit verfolgt werden. Nach Medienberichten hat das Center Pioniercharakter in der europäischen Luftfahrt. "Es ist, als ob wir eine Black Box für jedes Flugzeug vor uns hätten", erklärte Vizedirektor Andrés Bello. In dem Zentrum arbeiten 150 Mitarbeiter in drei Schichten rund um die Uhr.

In Miami, wo die Aufnahme der Verbindung nach Madrid mit dem Boeing Dreamliner gefeiert wurde, war auch Globalia-Chef Juan-José Hidalgo zugegen. Bei der Vorstellung des Supervogels sagte er, dass das nur ein Vorgeschmack auf die künftige Air-Europa-Flotte auf der Langdistanz sei. Es seien 22 Flugzeuge dieses Typs bestellt. Nach seinen Worten wird mit Boeing auch darüber verhandelt, einen B-787-Simulator auf Mallorca zu installieren.

Gegenüber der Presse sagte Hidalgo, dass sein Unternehmen sehr gesund sei und so über die nötige Grundlage für "expansive Prozesse" verfüge.

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