Virtuelle Blondine am Airport

Aeropuerto Son Sant Joan, Palma de Mallorca |

Der Flughafen von Palma de Mallorca setzt auf Innovation, um die Wartezeit an der Sicherheitsschleuse zu verringern. Zu diesem Zweck wurde neueste Technik angeschafft, in Form einer virtuellen Mitarbeiterin, die fast wie ein leibhaftiger Mensch wirken soll. Ihre Aufgabe: Die Passagiere über das Prozedere an der Sicherheitskontrolle zu informieren, teilte die Flughafen-Betreibergesellschaft Aena am Mittwoch mit.

Die digitalisierte Angestellte erklärt den Fluggästen etwa, wie sie ihr Handgepäck in die Beförderungschalen zu legen haben, dass die Laptops und Computer extra herauszulegen sind, dass ferner Münzen, Schlüssel, Mobiltelefone oder andere Metallgegenstände aus den Hosen- und Jackentaschen entfernt werden sollen, et cetera ...

Damit die elektronische Mitarbeiterin – im Outfit einer Blondine im Alter von schätzungsweise 40 Jahren und angetan mit weißer Bluse sowie schwarzer Anzugshose  – auch von allen Fluggästen verstanden wird, ist sie viersprachig: Die Dame beherrscht Spanisch, Katalanisch, Englisch und Deutsch.

Und noch eine Innovation weist das technische Gerät mit der Bezeichnung „Tensator Virtual Assistant Ultra” auf, das bereits an Weltflughäfen wie Dubai, Heathrow oder Frankfurt im Einsatz sein soll: Es erkennt per Sensor, ob sich Passagiere nähern oder nicht. Dementsprechend fängt die nahezu lebensecht wirkende Mitarbeiterin an zu sprechen. Ist sie hingegen allein, verfällt sie in tiefes Schweigen. (as)

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Mike / Vor über 4 Jahren

Wichter als die wäre es mal den Zick-zack je nach Passagieraufkommen zu unterlassen. Bei leerern Schleusen muss man 8x links und rechts statt einfach geradaus, was für die Sicherheitskräfte nur Hamdgriff wäre.

Karin Krüer / Vor über 4 Jahren

Ganz nett gedacht, aber die Dame bringt die Schlange eigentlich nur ins Stocken. Viel wichtiger wäre es. dass die Mitarbeiter besser deutsch und englisch sprechen würdem. Bei Millionen deutschen Fluggästen sollte wenigstens das Nötigste an deutscher Sprache vorhanden sein, denn das Englisch ist meistens auch grottenschlecht. Bei Problemen, z. B. bei Schwerbehinderten, eine Katastrohe. Durfte ich vor 1 Woche wieder einmal erleben.