Neue Klagen über Straßenhändler

| | Playa de Palma, Mallorca |
Polizisten kontrollieren Straßenhändler an der Playa de Palma

Polizisten kontrollieren Straßenhändler an der Playa de Palma.

Foto: Archiv

Anwohner der Playa de Palma sowie Reiseführer beklagen den Anstieg des Straßenhandels in einer der wichtigsten Tourismuszonen auf Mallorca. Sorge besteht auch  für die kommenden Weihnachtszeit, wenn die Stadt wieder voll mit Besuchern ist. Die Kritiker wollen nicht noch einmal so eine Saison wie die vergangene erleben und fordern mehr Polizeipräsenz, um das Wachstum des fliegenden Handels auf Mallorca einzudämmen. Das berichtet die mallorquinische Tageszeitung Ultima Hora.

"Es ist eine Schande, sie lassen die Urlauber nicht mal in Ruhe aus den Bussen aussteigen", beklagt ein Vertreter der Reiseleiter-Schule. "Zu Beginn der Saison waren die Straßenhändler besonders dreist", sagt eine Sprecher der Anwohnervereinigung, zu Hunderten hatten sie in dem Viertel versucht, ihren Waren zu verkaufen und damit dem lokalen Handel Konkurrenz gemacht. (cls)

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Mike / Vor über 2 Jahren

Megachecker, alles gut, wollte es ja nur erwähnt haben ;) Thematisch bin ich absolut bei dir/ den letzten drei Posts hier.

Nudelauge / Vor über 2 Jahren

Gratuliere Inquisitor! Du hast mit klaren und deutlichen Worten den Kern des Problems schonungslos offengelegt. Aber wer von den Entscheidungsträgern auf Mallorca hat Interesse daran, die bestehenden Sümpfe trocken zu legen? Anscheinend keine bzw. keiner! ich vermute mal, dass die Kaste der Entscheidungsträger die Hand, die sie füttert, nicht gerne beißen will.

Inquisitor / Vor über 2 Jahren

Diese organisierte Kriminalität hat bandenähnliche Züge. Woher kommt die Ware? Wer kontrolliert den Import über die Häfen? Wer schaut weg? Warum recherchiert die Presse nicht besser? Warum handelt die Politik der Insel nicht? Warum wird das Ganze nicht an der Wurzel gepackt? Dank anlaßloser Massenüberwachung sind alle führenden Köpfe, Profiteure und Ihre Rollen den Verantwortlichen, die es wissen wollen, bekannt und könnten sofort verhaftet werden. Wer profitiert von der Verhinderung der Strafverfolung?

Megachecker / Vor über 2 Jahren

@ Mike: Wollte dir nicht zu nahe treten, falls es trotzdem der Fall sein sollte, entschuldige ich mich dafür. Aber eines möchte ich schon klarstellen. Es kann nicht sein, dass die politischen Verantwortlichen samt Polizei auf Mallorca diese massive Urlaubsfreudenminderung durch die Schwarzhändler uns sonstigen dubiosen Heilsbringer nicht in den Griff bekommen. Diese Damen und Herren hätten die verdammte Pflicht, diese ärgerliche Minderung der Urlaubsfreude rigoros abzustellen.

Mike / Vor über 2 Jahren

Megachecker, bitte nicht mich und den + ... (davon ausgehend das es noch derselbe mit der schweren Sprechdurchfall-Erkrankung ist, die hier vorgestern von der Redaktion aufgewischt wurde) in einen Topf werfen.

Lies nochmal meine zwei Posts: Ich habe mich ausschließlich mit einer Userin, dem von ihr gegenüber Dritten geäußerten "Anonymitätsvorwurf", und dem Versuch der rechtlichen Aufarbeiteung der Verteufelung von Bussibärs Post auseinandergesetzt.

Beim Thema Straßenhändler ist meine persönliche Meinung, dass sie mir schlicht zu unaufmerksam sind: Man könnte ja schon sehen dass der Kollega 10 Meter vor einem bereits weitergeschickt wurde, man als Mann vielleicht doch nicht unbedinkt dass neueste LV-Handtäschchen oder Tüchlein benötigt, oder Ansprachen im Minutentakt (inkl. Wiederholung am Rückweg) dann doch eher nerven.

Mirjana / Vor über 2 Jahren

@ Joschi: Dein literarische Zitat finde ich sehr zutreffend. Mallorca fährt zur Zeit mit Vollgas an die Mauer. Aber wenn Mallorca nicht nur von Schwarzen überfüllt und eine Wüste sein wird, wird dieses Thema niemand mehr berühren. :-)

Joschi / Vor über 2 Jahren

Ein kleines literarisches Statement zum Händlerunwesen auf Mallorca: "Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht!" Man braucht nur ein wenig Geduld.

Megachecker / Vor über 2 Jahren

@ Mike + Thomas: Ich kann mich Ihren Postings nicht anschließen. Grundsätzlich legt der geneigte Urlauber eine Menge Geld auf den Tresen, um auf Mallorca seinen wohlverdienten Urlaub zu genießen. Da dürfte man wohl davon ausgehen können, dass man seinen Urlaub auf Mallorca ohne jegliche Belästigung durch diese Schwarzhändler etc. (am Strand, auf den Straßen, in den Lokalen und Hotels, usw.) genießen kann. Es ist leider kein Alleinstellungsmerkmal von Mallorca: auch an italienischen Stränden usw. hat sich diese lästige Unsitte breit gemacht. Wenn man sein schwer verdientes Geld auf Mallorca lässt, sollte man erwarten dürfen, dass Mallorca den Urlaubern auch ein Mindestmaß an Wertschätzung zukommen lässt und dieses mehr als lästige Übel rigoros abstellt. Auch hier gilt der Sinnspruch: Die Hand, die mich füttert, sollte man nicht beißen! Vielleicht sollte man diesen Spruch den Tourismus- und Politikverantwortlichen auf Mallorca ins Stammbuch schreiben.

Thomas / Vor über 2 Jahren

@ Mike: Danke, Du sprichst mir aus der Seele! :-)

Mike / Vor über 2 Jahren

@MM: "Wäre es nicht noch besser, zukünftig derlei "Reizthemen", die einige Mitmenschen zum Auspacken ihrer Tüte Sprechdurchfall geradezu einladen, gleich von Anfang an auf "besser überwachen" zu stellen?"

Dazu gehört zwar die Pflege diverser Blacklists (wie IP-Blocker, E-Mail Blacklisting oder eine zwingende Anmeldung), aber man müsste nicht ins eigentliche schöne Recht zur freien Meinungsäußerung eingreifen und die Kommentarfunktion aufgrund 'Weniger' für 'Alle' sperren. Das wäre dann eine Kollektivhaftung, deren Anwendung eigentlich zu vermeiden sein sollte.