Folgen des Mallorca-Tourismus werden untersucht

| | Palma de Mallorca |
Wenn massenhaft Urlauber zu Gast sind, bleibt das nicht ohne Folgen für die Umwelt.

Wenn massenhaft Urlauber zu Gast sind, bleibt das nicht ohne Folgen für die Umwelt.

Foto: Miquel Àngel Cañellas

Mallorca wird Teil eines neuen EU-Umweltprojekts. Dabei soll erforscht werden, welche Abfälle der Tourismus in den jeweiligen Destinationen hinterlässt und wie man damit umgeht.

Das Projekt mit dem Namen "Blue Islands" soll drei Jahre (bis 2019) laufen und nach wirtschaftlichen und nachhaltigen Lösungen suchen. Geforscht wird auch noch auf weiteren Mittelmeerinseln: Sardinien, Sizilien (Italien), Malta, Rab (Kroatien), Kreta, Rhodos und Mykonos (Griechenland).

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Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Richtig der Vorschlag von Klarsicht@. Gäbe es Sammelstellen für Abfall, so wie in DE, würde sich die wilde Ablagerung von allen möglichen Geräten, Matrazen, Möbeln etc. in der Natur von allein reduzieren. Desweiteren erwähnte ich ja schon einmal, dass in DE Ordnungsämter sowas wie "Müllpolizisten" einsetzen, um Tätern auf die Schliche zu kommen, die bei Containern illegal ihren Müll abstellen. Sie sind sehr erfolgreich. Denn die Täter hinterlassen oft Spuren, die dann auf sie zurück führen. In Can Pastilla lassen die Geschäfte sogar ihre Adressen auf den Kartons, die sie einfach abstellen. Nichts einfacher ihnen einen Bussgeldbescheid zuzustellen.

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Loli@ Ihre Argumente sind unhaltbar. 1. Denn auch Touristen müssen ihre Flaschen wieder loswerden und können sie beim nächsten Einkauf gleich wieder mitnehmen, soooo wie sie es von daheim gewohnt sind. Auf dem Weg zum Strand kommen sie auch wieder am selben Laden vorbei. 2. Falls sie ihre Flaschen nach Abreise im Hotel lassen, so kann das Reinigungspersonal diese einsammeln und gegen bare Münze wieder loswerden. Das ist überall Praxis in Deutschen Hotels und macht keine Probleme. Man trifft sie regelmässug an den Automaten im Superrmarkt mit ganzen Ladungen. So verdienen sie was dazu. Ich gönne es ihnen. 3. So wie in DE können auch auf der Insel Flaschensammler unterwegs sein und sich was dazu verdienen. Und warum nicht, wenn damit die Flaschen verschwinden. Leider ist so mancher auf sowas angewiesen in diesem reichen Europa. Fazit: nichts spricht also dagegen ein Flaschenpfand einzuführen. Daheim regt sich auch keiner darüber auf. Ganz im Gegenteil werden die Kinder schon in diesem Sinne erzogen. Gut so !

Loli / Vor über 2 Jahren

@Mike sehe ich ebenso! Läßt sich hier auch kaum umsetzen das Pfandsystem. Hektoliterweise schleppen die Touris trotz Verbot Getränkelagen in ihre Hotels.. und dann?

Mike / Vor über 2 Jahren

Ich bin ja eher Pfandsystem-Gegner: Das dauernde Sammeln und Schleppen nervt. Auch hilft das in keinster Weise gegen die viel größere Sauerei des Mülls neben den Container, der gerne vom Winde verweht wird, und den Kleinstmüll den jeder achtlos in die Landschaft wirft.

Man sollte drakonische Strafen einführen, so wie es Singapur vorgemacht hat. Da hat es auch kein Pfand, aber sucht da mal eine Kippe, Kaugummi oder sonstiges...

Klarsicht / Vor über 2 Jahren

Da wird mal wieder das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Meckern und Diskussionen allein genügen auch nicht. Es ist doch ganz einfach zu regeln wenn man auf Mallorca z.B. das Pfandsystem einführen würde. Besonders aber muss die Müllbeseitigung dringend verbessert werden. Nicht geleerte Container oder zu kleine auf den Strassen gehen gar nicht. Die Einrichtung von kostenlosen Wertstoffhöfen würde illegale Entsorgung verhindern, denn diese zu beseitigen kostet mehr. Wer den Skandal um die Müllrohrpost in Palma mitgekriegt hat, fasst sich doch an den Kopf. Den Affenzirkus um die Kaffeebecher versteht auch keiner, denn jeder kauft doch auch Tetrapacks u.ä. Behältnisse und denkt sich nichts dabei. Muss er auch nicht, denn diese werden wieder verwertet. Das Verfahren dazu ist etabliert.

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Warum wollen die Verantwortlichen das Rad neu erfinden? Sie brauchen nur z.B. an die Nordsee fahren oder nach Garmisch, München oder Wien, sich dort die erfolgreiche Praxis ohne Kinderkrankheiten zeigen lassen und sie einfach kopieren - fertig ! Zusammen mit der GOB werden sie das schon hinkriegen, wenn man es nicht voher im Parlament wieder kaputt diskutiert. Und es würde weniger Kosten, weil der ganze Vorlauf bis 2019 entfallen würde.

Loli / Vor über 2 Jahren

@Mario Sicher sind abgeladene Kühlschränke, TV's, Matrazen nicht dem Urlauber zuzuordnen,, a b e r , das was an den Stranerändern zu "bewundern" ist, da geht viel auf das Konto der Touristen, die sich ja auch teilweise so benehmen, wie sie es zu Hause kaum machen würden! Was habe ich vor einigen Tagen erlebt, da hat ein Engländer einen vollen Farbeimer in den Gulli gekippt.., die 1. Anzeige, die ich nach zig Inseljahren getätigt habe!

Mike / Vor über 2 Jahren

Moin. Da bin ich ganz bei euch. Aber nicht nur auf den Tourismus schimpfen, den der wars nicht in dem Fall...

-> https://cldup.com/nvaQ8Dns8Y.jpeg

Mario / Vor über 2 Jahren

Hallo. Was die AI Becher etc angeht stehe ich ganz auf Ihrer Seite. Aber schauen wir doch mal ins Hinterland... Der Unrat ist mit Sicherheit keine Folge des Tourismus. Vielleicht sollte man sich auch mal über die Getränke Gedanken machen. Auch diese in pfandfreien Dosen und Flaschen sind nicht nur den Touristen in die Schuhe zu schieben. Das wäre zu einfach. Ich persönlich meide Hotels und erst recht AI. Nur ein umdenken von allen Seiten sorgt dafür das Mallorca schön bleibt.

Loli / Vor über 2 Jahren

@Carlos M. Gebe Ihnen 100% recht.., Diese Insel zahlt für diese wahnsinnigen Touristenzahlen. Abfall: Wenn ich alleine an die zig-zig-zig-tausend Plastikbecher der AI-Touris denke, wird mir übel.