María Frontera ist Mallorcas neue Hotelpräsidentin

Mallorca |
María Frontera aus Port de Sóller ist Mallorcas neue Präsidentin des Hotelverbandes Fehm.

María Frontera aus Port de Sóller ist Mallorcas neue Präsidentin des Hotelverbandes Fehm.

Foto: Patricia Lozano

Mallorcas Hotelverband, die Federación Empresarial Hotelera de Mallorca (Fehm), hat mit María Frontera eine neue Präsidentin. Die Hotelbetreiberin aus Port de Sóller war am Montagabend als einzige Bewerberin für das Amt von den Delegierten der Insel per Akklamation ernannt worden. Frontera ist die dritte Frau in Folge, die dem bedeutendsten Wirtschaftsverband auf Mallorca vorsteht. Die Wahl war nötig geworden, nachdem die Vorgängerin Inmaculada Benito vor Ablauf der Amtszeit in die freie Wirtschaft gewechselt war.

In ihrer Antrittsrede kritisierte Frontera die balearische Übernachtungssteuer, die die Wettbewerbsfähigkeit der Branche mindere, betonte aber wiederholt die Notwendigkeit der Nachhaltigkeit als Grundlage für eine Tourismusdestination wie Mallorca. Die Präsidentin zeigte sich konziliant und appellierte an die drei anwesenden balearischen Minister für Tourismus, Arbeit und Finanzen, eine "solide, kontinuierliche und wahrhaftige" Kooperation zwischen der öffentlichen Verwaltung und der Privatwirtschaft zu schaffen, um sich den strukturellen Herausforderungen zu stellen.

Die eigenen Verbandsmitglieder, die auf Mallorca rund 900 Hotels stellen, rief Frontera auf, in den Bemühungen zur Investition und Modernisierung der Übernachtungsbetriebe nicht nachzulassen. Die Vorzeichen seien günstig und die Branche befinde sich auf dem richtigen Weg: "Es ist uns 2017 erstmals seit vielen Jahren gelungen, mehr in Werten als in Volumen zu wachsen." So habe die Zahl der Urlauber aus dem Ausland um 6,2 Prozent zugelegt, während die Ausgaben der Besucher um 12,3 Prozent gestiegen seien.

Wachstum um jeden Preis über Volumen kann nach Fronteras Worten ohnehin nicht das Ziel sein, aufgrund der begrenzten Kapazitäten Mallorcas als Insel. "Wir müssen uns an einem qualitativen Wachstum orientieren, nicht an einem quantitativen." (as)

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