Ryanair wappnet sich gegen mögliche Brexit-Folgen

| Palma, Mallorca | | Kommentieren
Ryanair ist Marktführer am Airport von Palma.

Ryanair ist Marktführer am Airport von Palma.

Foto: Ryanair

Ryanair, neuer Marktführer am Flughafen von Mallorca, will Tickets für den Sommer 2019 unter Vorbehalt verkaufen. Es soll eine "Brexit-Klausel" eingeführt werden.

Nach derzeitigem Stand wird Großbritannien am 29. März 2019 aus der Europäischen Union austreten. Ob bis dahin alle vertraglichen Angelegenheiten geregelt sind, steht in den Sternen. In der Welt der Fliegerei befürchtet man, dass eventuell Flüge zwischen Großbritannien und EU-Ländern oder auch anderen Staaten zeitweise nicht möglich sind, bis man neue Vereinbarungen festgezurrt hat.

Für diesen Fall will sich die in Irland ansässige Ryanair wappnen. Die "Brexit-Klausel" besagt, dass Kunden ihr Geld zurückbekommen, wenn Flüge aus dem genannten Grund nicht stattfinden.

Um keine Probleme bei Verbindungen innerhalb Großbritanniens zu bekommen, hat die Billig-Airline mit einer Tochtergesellschaft vor ein paar Wochen eine britische Fluglizenz beantragt.

Kommentar

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Hajo Hajo / Vor über 4 Jahren

Mal so nebenbei, Fundsache = Wie Theresa May den Streit Polens neofaschistischer Regierung mit Deutschland ausnützt und sich nicht darum kümmert, welche Katastrophe sich da anbahnt die sie dort ausgerechnet durch Waffenlieferungen unterstützt. Die Neofaschisten machen Front gegen uns die EU und keiner weiss, wohin das führt. May bietet Ersatz für einen eventuellen Rauswurf Polens aus EU und Nato. Was für ein schmutziges Geschäft gegen Europa und Nato.

UK und Polen schließen neuen Verteidigungspakt | Telepolis - Heise. 21.12.2017 - Brexit soll Theresa May zufolge "Katalysator" für engere Beziehungen zwischen den beiden Ländern werden. ... der Regierungen beider Länder wird unter anderem ein neuer ###Verteidigungspakt unterzeichnet, der eine verstärkte Kooperation bei der Ausbildung, bei Manövern, beim Ankauf von Waffen und ...

Hajo Hajo / Vor über 4 Jahren

Katalonien sollte sich das ganz genau ansehen.1.200 Unternehmen haben sie schon verloren.

Der Brexit ist "wirtschaftlicher Selbstmord" auf Raten. Die Unternehmen flüchten aus GBR nach dem Motto "Rette sich wer kann" und siedeln aufs Festland über. Easyjet ist schon in Wien. Vodafon kommt auch. Der Finanzplatz London zieht nach FFM um. Wenn dann noch die Automobilwerke und ihre Zulieferer in die EU abwandern, ist die Katastrophe perfekt. Denn sie siedelten sich damals aus Asien und USA deshalb in GBR an, um die Importzölle in die EU-Länder zu umgehen, die dann aber wieder fällig und Autos teurer werden. Vauxhal/Opel hat PSA schon geheiratet. BMW baut ein neues Mini-Werk in Leipzig. VW hat sich nicht nicht geäussert, auch nicht Jaguar, Ford und die Asiaten sowie einige Nobelmarken. Voraus zu sehen sind zig zig Tausende die ihren Job verlieren und der Staat Milliarden Steuern.

Was aber aus der Kooperation mit ESA, DASA, Rollsroyce und EADS, also im militärischen und zivilen Bereich, auch der Raumfahrt wird, dazu hat noch niemand öffentliche Stellung bezogen.