Balearen brummen Airbnb 300.000 Euro Strafe auf

| | Mallorca |
Mallorca ist als Tourismusdestination gefragt. Doch nicht jede Art der Unterkunft ist legal.

Mallorca ist als Tourismusdestination gefragt. Doch nicht jede Art der Unterkunft ist legal.

Foto: Archiv Ultima Hora

Das balearische Tourismusministerium wirft der Internetplattform für Ferienvermietungen Airbnb vor, wiederholt gegen das regionale Tourismusgesetz verstoßen zu haben. So seien allein im jüngsten Fall 20 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern angeboten worden, ohne dass diese eine offizielle Registrierung durch die balearischen Behörden vorweisen können. Aus diesem Grund wurde Airbnb zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 300.000 Euro aufgefordert, berichteten Inselmedien wie Ultima Hora am Montag unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Efe.

Airbnb mit Firmensitz in Irland hat nun 15 Tage Zeit, auf die Geldstrafe mit Rechtsmitteln zu reagieren. Wie es weiter hieß, war die Internetplattform bereits im vergangenen August und im November auf die geltende Rechtslage auf den Inseln hingewiesen worden. So ist unter anderem die touristische Vermietung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern nicht zulässig. Bei schweren Verstößen gegen die Vorgabe sieht das balearische Tourismusgesetz einen Bußgeldkatalog von 40.000 bis 400.000 Euro vor.

Es ist das erste Mal, dass die Behörden auf Mallorca eine Geldstrafe in dieser Höhe ausstellen. Das Verfahren gegen Airbnb ist somit ein Novum und wird entsprechenden Präzedenzcharakter haben. (as)

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Hajo Hajo / Hace about 1 year

Diese Strae ist noch viel zu niedrig. Denn das Gesetz schreibt eine Registrierung von Privatwohnungen vor, die als Ferienwohnungen über das Portel vermietet werden sollen. airbnb prüft auch nicht, ob ein Vermieter diese Registrierung bei seiner Anmeldung vorlegen kann, sondern nimmt ihn einfach auf. Im Formular wird diese Nummer nicht abgefragt. In den Statuten steht nur, dass der Vermieter selbst dafür verantwortlich ist diese Registrierung zu erlangen. Man sieht auch keinen Anlass in den Angeboten im Internet die Registriernummer an das jeweiligen Angebot an zu hängen, obwohl das Gesetz es so will. Es würde also erst gar nicht zu dieser illegalen Vermietung kommen, wenn nach dem Gesetz die Fakten bei der Aufnahme eines Vermeiters abgeprüft würde.

Hajo Hajo / Hace about 1 year

Ritzi@ First of all, do you have to learn what is prescribed in the laws for renting private apartments?

MIK€ / Hace about 1 year

Ritzi, that's quite a bit of nonsense you left behind. Mallorca existed before AirBnB, and will afterwards. Did you ever live in an appartment surrounded by vacational rentals? How where your nights? Have you heard that this island meanwhile is overcrowded? Where do these additional crowds come from? Outer-space? Habe you heard that people originating from Mallorca no longer are able to afford places to live in? I doubt. Better go and do a bit background-research, and come back later.

Ritzi / Hace about 1 year

How you kill your main industry. Mark tourists as terrorists. Make them feel unwelcome. Destroy the infrastructure of owners that pay their mortgage and fixed yearly cost with renting out their apartment and you are getting somewhere. Spain has a reputation of being totally insane regarding forreign investors. Locals like to suck the money tit of Brussel but have no idea how to make it happen without tourists. We are on the brink of another financial dissastrer worldwide. Mallorca will be doomed without inout from forreigners. FIrst you embrase their money and when they are all in you close the gate and confiscate all their pleasure and assets . Go Spain Go. Poverty is waiting for you when you continue like this.