Mit der Militärmaschine in den Mallorca-Urlaub

| | Palma, Mallorca |
Für die Nutzung als Urlauber-Transporter sollen die olivgrünen Airbusse weiß lackiert werden.

Für die Nutzung als Urlauber-Transporter sollen die olivgrünen Airbusse weiß lackiert werden.

Foto: Mail on Sunday

Dass Airlines mit Flugzeugen unterwegs sind, die ihnen nicht gehören, sondern von der Konkurrenz geleast sind, ist nicht ungewöhnlich. Jetzt kommt eine neue Variante hinzu.

Die britischen Touristikkonzerne Thomas Cook und Jet 2 werden demnächst Militärmaschinen einsetzen, um Urlauber nach Mallorca und zu anderen Sonnenzielen zu bringen. Das britische Verteidigungsministerium stimmte der partiellen Vermietung von drei Airbus A 330 zu, wie britische Medien unter Berufung auf die "Mail on Sunday" berichten.

Die privatwirtschaftliche Nutzung der Flugzeuge der Royal Air Force sei für diese finanziell lukrativ. Man spare Kosten, außerdem sei es von Vorteil, dass die Flugzeuge bewegt werden und nicht herumstehen. Wenn es zu einem Einsatz komme, stünden sie schneller betriebsbereit zur Verfügung.

Jeder der drei Airbus A 330 bietet Platz für bis zu 335 Passagiere. Normalerweise werden mit den Maschinen Soldaten zu Einsatzorten geflogen. Die Flugzeuge sollen für die touristische Nutzung weiß lackiert werden, bisher ist ihre Außenhülle olivgrün.

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Thomas / Vor etwa 1 Jahr

In einem NOTFALL werdet ihr schon verstehen, ob englisch oder deutsch, ihr werdet schon verstehen! ;-)

Thomas Berthold / Vor etwa 1 Jahr

@rokl. Das gleiche hatte ich auch mit Condor auf dem Flug Deutschland-Mallorca. An dem Sitz vor mir waren noch Reste von alten Gurten zu sehen. Dann nur Englisch sprechendes Kabinenpersonal. Das allerdings sehr nett war . Doch wie Sie schon bemerkten was wenn ein Notfall eintritt ??????

rokl / Vor etwa 1 Jahr

Das ist Nicht lustig! So wie die Baufirmen ihre Aufträge durch ausländische Billigfirmen ausführen lassen, machen es auch die Fluggesellschaften. Im Mai hatten wir eine Reise mit Neckermann/Condor nach Gran Canaria gebucht. Die Maschine stammte aus der Mottenkiste von CONDOR und hatte noch bequeme Ledersitze. Die Besatzung von unbekannter Nationalität hatte schwarze Haare und braune Augen und sprach NUR Englisch. Auf dem Rückflug hatten wir eine neutrale weiße Maschine mit glatten Plastiksitzen. Dazu gab es Probleme mit Klimaanlage, Service und Toiletten. Die Besatzung unbekannter Nationalität hatte wieder schwarze Haare und braune Augen und sprach NUR Englisch. Wenn in einem nur mit Deutschen besetzten Urlaubsflieger die Besatzung sich in einem Notfall nicht mit den Passagieren verständigen kann, dann wird es lebensgefährlich - und keine Behörde interessiert es.

RM / Vor etwa 1 Jahr

... solange ich nicht mit nem Fallschirm aussteigen muß..................

Gecko / Vor etwa 1 Jahr

Ich würde diese Bomber olivgrün lassen. Sieht doch mal anders aus. Mir gefällt`s

Heinz / Vor etwa 1 Jahr

Ja und...olivgrün ist doch sexy...

Anna / Vor etwa 1 Jahr

Endlich mal ein Einsatzzweck, den ich - im Gegensatz zu Krieg - gerne sehe.