Iberostar führt medizinischen Beirat für Hotels ein

| Palma, Mallorca |
Der Sitz des Hotelkonzerns Iberostar an der Ringautobahn in Palma.

Der Sitz des Hotelkonzerns Iberostar an der Ringautobahn in Palma.

Foto: El Económico/Ultima Hora

Der auf Mallorca ansässige Hotelkonzern Iberostar wappnet sich mit medizinischen Experten für eine Wiedereröffnung seiner Hotels. Wie die Gruppe in einer Presseinformation mitteilte, habe man einen medizinischen Beirat gegründet. Dieser besteht aus Experten für öffentliche Gesundheit und Gesundheitssicherheit im Zusammenhang mit dem Tourismus.

Das Team um Sebastián Crespí Rotger, Experte in Virologie, soll zusammen mit internationalen Spezialisten und dem Nachhaltigkeitsbüro der mallorquinischen Hotelgesellschaft ein Konzept erarbeiten, wie man den Tourismus in den Häusern sicher garantieren könne.

„Nur widerstandsfähige Unternehmen, die in der Lage sind, diese Herausforderungen zu meistern, werden weiterhin konkurrenzfähig sein", sprach sich CEO Sabina Fluxá in dem Schreiben für das Inkrafttreten eines neuen Plans aus.

Das wolle man mit den Klima- und Nachhaltigkeitsoffensiven von Iberostar in Einklang bringen. Vor allem die beiden Töchter des 81-jährigen Iberostar-Konzernchefs Miguel Fluxá, Sabina und Gloria, sind die Gesichter zahlreicher Meeresschutzkampagnen. Mit der 2017 ins Leben gerufenen Kampagne „Wave of Change" wird in den Hotels Einwegplastik aus dem Alltag verbannt.

Der aus Inca stammende Miguel Fluxá führt mit seinem Reinvermögen die Liste der reichsten Spanier an und ist mit der Deutschen Sabine Thienemann verheiratet. Zum Konzern gehören derzeit 120 Hotels in 19 Ländern.

Kommentar

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Majorcus / Vor 6 Monaten

Stellen Sie sich vor, Sie werden am Empfang vom Haus-Virologen begrüßt ...

Majorcus / Vor 6 Monaten

Vielleicht wird es bald Zimmer mit Überdruck und eigenem Beatmungsgerät geben - aber nur oberhalb der üblichen 5 Sterne ...

Sabine / Vor 6 Monaten

"wie man den Tourismus in den Häusern sicher garantieren könne."

Das ist natürlich Unsinn. Kein Mensch wird Viren an der Ausbreitung hindern, es sei denn, er gestaltet Hotels mit Sicherheitsstandards von C4-Laboren aus. Und niemand weiß das besser als ein Virologe. Offensichtlich gerät langsam in Vergessenheit, dass der Lockdown garnicht dafür gedacht war (und sein kann), um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Lediglich die Geschwindigkeit der Ausbreitung sollte verlangsamt werden.