Jetzt also doch – Spanien öffnet die Grenzen am 21. Juni!

| | Mallorca |
Ausländische Urlauber können nun doch ab dem 21. Juni nach Spanien einreisen.

Ausländische Urlauber können nun doch ab dem 21. Juni nach Spanien einreisen.

Foto: Archiv UH

Jetzt wird eine Einreise nach Mallorca für Urlauber, die nicht am Pilotprojekt teilnehmen, doch vor Juli möglich sein. Einem EU-Vorschlag folgend, wird Spanien seine Grenzen mit anderen EU-Ländern nämlich bereits am 21. Juni öffnen, das teilte Ministerpräsident Pedro Sánchez (PSOE) den Ministerpräsidenten der Regionen am Sonntag per Videokonferenz mit. Bisher hieß es aus Madrid stets, dies solle erst am 1. Juli geschehen. Lediglich die Grenzübergänge nach Portugal werden tatsächlich erst dann öffnen, darauf haben sich beide Länder verständigt.

Am 21. Juni fällt auch die Quarantäne-Pflicht, womit der Startschuss für die Sommerferien auf der Insel für ausländische Urlauber nun neun Tage vorgezogen wird. Beobachter und Staatsrechtler hatten von Anfang an bezweifelt, dass geschlossene Grenzen auch nach Beendigung des Alarmzustandes am 21. Juni möglich seien.

Eigentlich sollten sich in den letzten beiden Juni-Wochen lediglich die 10.900 deutschen Teilehmer eines touristischen Pilotprojekts, das am kommenden Montag, 15. Juni, beginnt, auf der Insel aufhalten. Durch die neue Maßnahme der Zentralregierung ist die Einreise für jedermann nun aber bereits ab dem 21. Juni möglich, abhängig natürlich von der Anzahl der Flüge, die bereits ab diesem Tag nach Mallorca gehen. Viele Airlines hatten sich bereits darauf eingestellt, die Insel erst wieder ab dem 1. Juli vermehrt anzufliegen.

Auch eine Fahrt zur Insel mit der Fähre von Valencia oder Barcelona ist dann wieder erlaubt, bisher war diese, ebenso wie die Einreise per Flugzeug, nur Menschen mit dauerhaftem Wohnsitz auf den Balearen möglich. (cze)

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Majorcus / Vor 12 Tage

@Juan: "Kenntnisse über die politischen Abläufe und Zuständigketen" - Sie haben recht, dass man häufig leider versucht ist, die einem selbst bekannte Verfahrensweisen und Logiken zurgrund zu legen ...

Juan / Vor 17 Tage

Auch hier leider teils sachkenntnisfreie Kommentare von Menschen, die weder spansich sprechen noch Kenntnisse über die politischen Abläufe und Zuständigketen haben.

Hajo Hajo / Vor 17 Tage

Info zu Reisewarnungen finden Sie unter = "Für diese EU-Länder besteht weiterhin eine Reisewarnung".

Zitat auszugsweise = "Von Reisen nach Großbritannien, Irland und Malta wird auf der Internetseite des Auswärtigen Amts "dringend abgeraten". Der Grund: In diesen drei Ländern ist nach der Einreise noch eine zweiwöchige Quarantäne erforderlich.

Für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union verlängerte die Bundesregierung die Reisewarnung für Touristen bis zum 31. August. Ausnahmen können für einzelne Länder gemacht werden, in denen die Verbreitung des Virus ausreichend eingedämmt ist." Zitat Ende.

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_88054906/sommerurlaub-fuer-diese-laender-bleibt-es-noch-bei-der-reisewarnung.html

Andreas Dircks / Vor 17 Tage

Das Mallorca-Projekt hat in erster Linie wissenschaftliche Ziele. Daher ja auch das gewaltige weltweite Medieninteresse. Es dient nicht als ökonomischer Anlasser für die örtlichen Wirtschaftsbetriebe. Durch die verfrühte Genehmigung der Grenzöffnung für alle ab dem 21.06.2020 werden die Ergebnisse des Versuchsprojektes verfälscht. Die Deutschen hätten sicherlich gern wissenschaftlich begründete Ergebnisse vor ihrer Einreise gehabt, weil sie letztlich der Überzeugung sind: Lieber ein bisschen warten, als ein bisschen tot.

Hajo Hajo / Vor 18 Tage

Jetzt mal langsam Leute. Sanchez spricht für GANZ Spanien und es ist dann was anderes was die autonomen Republiken selbst entscheiden. -- Und genau das passiert hier auf den Balearen. Sie entscheiden selbst, was sie tun wollen. Ibizza macht was anderes als Mallorca und Menorca.

Ach ja- ist denn das in DE etwa was anderes die ganze Zeit? Jedes Bundesland macht doch was es will. NRW Laschet gegen alle anderen, Thüringen will jetzt alles aufheben und die anderen springen im Kreise herum weil sie dagegen sind..

Wer als Bürger dann von A nach B reist muß befürchten in die Falle zu tappen, weil er nicht mehr weiss, was er denn da oder dort darf und was nicht?

Alle paar Tage taucht im TV eine neuer "Keksperte" auf, den keiner kennt. Die Nachrichtenportale übertreffen sich doch darin jeden Tag einen anderen um seine "unmaßgebliche" Meinung zu fragen. Wo die plötzlich alle herkommen, weiß niemand. Da kennt sich doch kein Mensch mehr aus.

Also schön vor der eigenen Türe kehren. Gelle?

Tuttifrutti / Vor 18 Tage

@Bilux, ich bitte doch um ein bißchen Nachsicht mit @majorcus. Der Arme tut mir jetzt schon leid. Statt wie erhofft die ganze Insel für sich alleine zu haben, muss er es jetzt ertragen, dass tausende bildungsferne Touristen ganz normal Urlaub machen statt sich einen wissenschaftlichen Disput zu liefern. Und die Umgangsformen, fürchterlich, die springen spärlich bekleidet ins Meer, trinken und lachen. Nur er geht zum Lachen in den Keller, so schön kann es sein zu den „ Anderen „ zu gehören.

Schnabel / Vor 18 Tage

Dies freut mich besonders für alle auf malle die uns Touristen und Zweitwohnungsmenschen nicht haben wollten Malle here we come !!!!!

Majorcus / Vor 18 Tage

Mit "tarnen, täuschen & verwirren" ist es den Verantwortlichen gelungen, die Invasion der Wagemutigen zu begrenzen bzw. hinauszuzögern. Zum Schutz des spanischen Volkes. @malle_michel: "Richtung Bodensee oder Österreich." - umweltbewusst, risikominimierend und patriotisch! @Freedomfighter: Warum marschieren Sie nicht einfach mit Ihren Kammeraden ein? Funny fact: das Pilotprojekt ist noch nicht einmal gestartet - durch diese Entscheidung wird es zur Farce, weil es losgeht, bevor die Ergebnisse vorliegen - "egal" ...

Pedro / Vor 18 Tage

kann man eine Sammelklage gegen den spanische Staat in die Wege leiten, das man die unnötigen Umbuchungs und Stornierungskosten etc. ersetzt bekommt .

Mallorcajoerg / Vor 18 Tage

Wie nicht anders zu erwarten. Von 10 Kommentaren sind einer überflüssig und nicht zum Thema, acht negativ und einer hat eine Frage.

@Bernd Die spanischen Verlautbarungen und Gesetzesblätter haben alle eine Gültigkeit von/bis 00.00 Uhr. So heißt es in der letzten Dekret zum Alarmzustand: „...hasta las 00:00 horas del 21 de junio de 2020.“ D.h. der Alarmzustand ist am gesamten 21. NICHT gültig. Wenn sich Spanien bei den Zeitangaben treu bleibt, und davon gehe ich aus, können Sie am Montag fliegen.

@Holly Der Spiegel-Online Artikel ist vom 14.06.2020, 12.52 Uhr. Die Verlautbarung aus Madrid kam während eine Pressekonferenz, die heute, Sonntag um 14.00 begann. Was kann jetzt Sánchez dafür, dass SPON pennt? Und wenn davon schon Ihre Existenz abhängt...