Pandemie zerstört 500 Arbeitsplätze in Reisebüros auf Mallorca

| Mallorca |
Viele Reisebüros müssen aufgrund der Pandemie schließen.

Viele Reisebüros müssen aufgrund der Pandemie schließen.

Vor allem die Tourismusbranche ist stark von der Coronakrise betroffen. Das zeigt sich in verschiedenen Bereichen des Sektors. Allein in Reisebüros auf den Inseln fallen rund 500 Arbeitsplätze weg.

Seit Beginn der Pandemie im März des Jahres mussten rund 30 Prozent dieser Einrichtungen auf den Balearen schließen. Der Präsident der balearischen Vereinigung für Reisebüros (AVIBA), Francesc Mulet, betrachtet die Situation als besonders kritisch für die Branche. "Die Einnahmen sind seit Beginn der Pandemie um rund 95 Prozent gesunken." Auch die Prognose für die kommende Saison verspricht vorerst keine Besserung. Derzeit rechne man erst ab Juni mit mehr Urlaubern, so Mulet.

Viele Mitarbeiter befinden sich bereits seit Monaten in der Kurzarbeit ERTE. Rund 130 Reiseunternehmen sind davon derzeit betroffen. (cg)

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Kommentar

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Michael Düsseldorf / Vor 10 Monaten

Herr Meier da kann man nur vermuten, dass sie nur sehr geringe Kenntnisse über das Produkt Toursimus haben.

Stefan Meier / Vor 10 Monaten

@DonQuixote Willst Du die Leute zum Urlaub auf Malle zwingen? Das ist nun mal so, dass ein Geschäft, was vom Tourismus abhängig ist, Schwierigkeiten bekommt, wenn es keinen Tourismus gibt. Hätten sie Versicherungen gekauft, würde der Betrien noch laufen. Das ist ja kein Daimler, wo 100.000 Leute dran hängen oder 1.000.000 EUR Investitionen drin stecken. Das ist ein Laden mit zwei Tischen, ein paar Möbel und zwei PCs. Den sperrt man zu, zieht bei Mutti ein und macht wieder auf, wenn die Zeiten besser sind.

ros / Vor 10 Monaten

Da ist nix zerstört. Wenn alles wieder läuft, machens wieder auf oder der nächste Glücksritter zieht ein.

Wieder einmal so ein dümmlicher Kommentar von Ihnen.

Mario / Vor 10 Monaten

Ihr habt doch keine Ahnung!

Mallorca Liebhaber / Vor 10 Monaten

Es wird alles davon abhängen, wie der Sommer 2021 verlaufen wird, und das kann jetzt keiner voraus sagen. Also ist das Glas halb leer und halb voll und jeder darf spekulieren. Trotzdem: jeder Verlust von Arbeit tut weh, bitte verliert nie die Hoffnung und bleibt gesund.

DonQuixote / Vor 10 Monaten

@Stefan Meier: So ist wahrscheinlich Ihr Wunschdenken. Ich denke, das es in Zukunft so schnell keine Glücksritter auf Mallorca geben wird. Und trotz alledem stehen nun 500 Menschen ohne Arbeit da und wissen nicht, ob sie in der jetzigen prekären Situation, überhaupt noch einen neuen Job bekommen. Das kann man nicht einfach so abtun.

Roland / Vor 10 Monaten

@Markus Eder

Ja, so ist es. Jetzt wird Mallorca spüren, was es bedeutet, keine Einnahmen durch den fehlenden Tourismus zu erlangen, Auch der hochgepriesene Immobilienmarkt von Mallorca wird das extrems spüren. Da bewegt sich gar nichts. Ich kenne einige Leute, die Interesse an einer Immobilie auf Mallorca hatten; die haben völlig abgeschwenkt.

Stefan Meier / Vor 10 Monaten

Da ist nix zerstört. Wenn alles wieder läuft, machens wieder auf oder der nächste Glücksritter zieht ein.

Roland / Vor 10 Monaten

Die Reisebüros in DE haben ebenfalls seit Monaten keine Aufträge mehr und haben sich primär mit den Sommerstornierungen beschäftigt.

Markus Eder / Vor 10 Monaten

Der prozentuale Rückgang bei der Anzahl der Reisebüros seit März 2020 dürfte etwa auch dem bisherigen Insolvenzprozentsatz balearischer Unternehmen insgesamt seit Beginn der Coronakrise entsprechen. Und wenn jetzt demnächst alle bankrotten spanischen Unternehmen wieder rechtlich gezwungen sind Insolvenz anzumelden wird das Schlachten noch ganz andere Ausmaße annehmen. DEn Balearen droht wirklich der ökonomische Megagau mit allergrößten sozialen Verwerfungen, Anstieg der Kriminalität oder gar Unruhen.