Tui-Vorstand kommt zu Spitzengespräch nach Mallorca

| | Palma, Mallorca |
Tui-Finanzvorstand Sebastian Ebel, hier mit Balearen-Ministerpräsidentin Francina Armengol, war einer derjenigen, die im vergangenen Jahr Mallorca zum "Pilotprojekt" machten, damit nach dem Lockdown im Juni wieder Urlauber auf die Insel kommen konnten

Tui-Finanzvorstand Sebastian Ebel, hier mit Balearen-Ministerpräsidentin Francina Armengol, war einer derjenigen, die im vergangenen Jahr Mallorca zum "Pilotprojekt" machten, damit nach dem Lockdown im Juni wieder Urlauber auf die Insel kommen konnten

Foto: Miquel Àngel Cañellas

Der deutsche Reisekonzern Tui, der ab dem 27. März wieder Direktverbindungen zwischen Deutschland und Mallorca mit Tuifly anbieten wird, fordert die Balearen-Regierung auf, die Impfkampagne gegen Covid-19 zu beschleunigen, damit es in diesem Jahr auf den Inseln eine touristische Saison geben kann.

Am Montag wird Tui-Finanzvorstand Sebastian Ebel in Palma sein und das Thema persönlich mit Balearen-Ministerpräsidentin Francina Armengol und Tourismusminister Iago Negueruela erörtern.

Ein Aspekt des Gesprächs soll auch die Einrichtung von sicheren Flugkorridoren zwischen Deutschland und den Balearen sein. Voraussetzung sei allerdings, dass die Impfungen schneller voranschreiten, da die Inseln im internationalen Vergleich hinterherhinken.

Deutsche Reiseveranstalter haben in den vergangenen Wochen darauf hingewiesen, dass die wichtigsten Konkurrenzziele der Balearen im Mittelmeer mit ihren Impfplänen weiter fortgeschritten sind. Das habe zur Folge, dass viele Urlauber, die eigentlich gerne auf Mallorca oder einer der Nachbarinseln ausgespannt hätten, sich momentan für andere Destinationen entscheiden.

Der größte Teil der über Tui buchbaren Herbergen wird in den kommenden Wochen wieder öffnen. Den Anfang macht der Robinson-Club Cala Serena am 20. März.

Die balearische Tourismuswirtschaft ist auf die Gäste aus Deutschland angewiesen. Die Statistik für 2019 zeigt, dass rund fünf Millionen deutsche Touristen auf die Inseln kamen. Das Ziel der Tui, wie auch der übrigen deutschen Reiseveranstalter, ist, in diesem Jahr mindestens 25 Prozent der Zahlen von 2019 zu erreichen.

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Markus Eder / Vor 1 Monat

Ihre Durchhalteparolen, Don Miguel, werden Mallorca und die Balearen nicht retten können. Die harten Tatsachen sprechen da eine ganz andere Sprache. So buchen die Deutschen spätestens im 1.Quartal eines Jahres ihren Sommerurlaub auf den Balearen. Diese Sommerbuchungen sind momentan nur etwa 20 Prozent so hoch wie im 1.Quartal 2020. Man kann sich ausrechnen, welche Vernichtungsschlacht dem balearischen Tourismus da zu Teil werden wird. Und bauen Sie nicht zu sehr auf die Briten. Die haben schon 2020 eines der größten wirtschaftlicher Krisenjahre ihrer Geschichte serviert bekommen, und auch die Aussichten für 2021 sind mehr als lau. Diese „We want value for money“-Fraktion von den britischen Inseln wird Ihnen schon noch beibringen, wie gering ihre Bereitschaft ist auf Mallorca Geld zu lassen. Und dann Ihr abstruses Lied, Don Miguel, von den Investoren die schon auf Mallorca in den Startlöchern stünden. Wer investiert denn noch gerne in einer Region, wo Hauseinbruch und Hausbesetzung von breiten Bevölkerungsschichten zum Menschenrecht erklärt werden und wo die Inselregierung mit auch für spanische Verhältnisse außergewöhnliche sozialistischer Keckheit Immobilieneigentümer enteignet. Die hohe balearische Vermögenssteuer ist für Investoren ohnehin ein immerwährender Attraktivitätskiller. Mein Eindruck, Don Miguel, ist sowie so zunehmend der, dass Sie aus Angst um Ihre eigene Vermögens- und Berufssituation die Dinge auf Mallorca schön reden wollen. Hoffentlich sind Sie nicht selbst bald innerhalb weniger Monate ein entehrter Vollbankrotteuler, der für sich und seine Sippe in Deutschland Grundsicherung beantragen muss.

Roland / Vor 1 Monat

Das Thema ist völlig vergurkt. Ohne die alte Normalität werden nicht viele kommen. Und das Geld geht den Deutschen auch aus.

Don Miguel / Vor 1 Monat

@Asterix: So sehr Sie sich auch bemühen, Leute wie Markus Eder können oder wollen es einfach nicht begreifen. Seine Prophezeiungen sind an den Haaren herbeigezogen und widersprechen jeden in den vergangenen Jahrzehnten ökonomisch gemachten Erfahrungen. Nämlich, dass auf eine Krise auch wieder ein Aufschwung erfolgt. Die eine Region braucht hierfür länger, andere weniger Zeit. Und aufgrund der Attraktivität Mallorcas wird es hier schneller gehen. Die Investoren stehen bereits in den Startlöchern oder haben schon attraktive Geschäftsfelder, welche coronabedingt leider Insolvenz anmelden mussten, übernommen. Ich versichere Ihnen, keine der Prophezeiungen von Markus Eder wird eintreten. Gott sei Dank gibt es aber noch nüchtern denkende Unternehmer und Ökonomen auf dieser Welt, wenn es nur Leute wie ihn gäbe, wäre die halbe Welt pleite.

Werner / Vor 1 Monat

Jetzt sollte auf Mallorca noch allen Urlaubern angeboten werden, dass sie dort schneller geimpft werden als in ihren Heimatländern - Das wäre dann ein absoluter Plan!

Markus Eder / Vor 1 Monat

Ihre Sehnsucht, Asterix, Mallorca genesen zu sehen, mag groß sein. Das rechtfertigt aber noch lange nicht Ihre pauschalen, in keinster Weise mit Argumenten unterfütterten, Vorwürfe an meine Person. Ich denke im Gegensatz zu Ihnen realitätsorientiert und bringe Argumente. Passen Sie mal lieber auf Asterix, dass Sie und die anderen "Normaldenkenden" im Jahr 2021 auf Mallorca nicht gänzlich Schiffbruch erleiden. Ihr Nichtferienhausbesitzer Markus Eder!

internaso / Vor 1 Monat

Warum hilft der Tui-Finanzvorstand Sebastian Ebel nicht die Frau Arme ngol? Soll er doch seinen Kunden selber die Spritze geben. Vorher aber erstmal sich selber, Vorbild sein, wenn es für sein Business so wichtig ist.

Jo / Vor 1 Monat

@Stefan Meier, so lange es nicht mehr Schwätzer wie Sie als Ziegen auf der Insel gibt, ist noch nicht alles verloren. Sie sollten sich manchmal, bevor sie schreiben, über das was sie hier ablassen Gedanken machen!

Asterix / Vor 1 Monat

Was sollen diese ewigen Untergansscenarien von dir,Markus Eder? Kaum so ein Tema, haust du immer und immer wieder diesen ellenlangen Sermon raus. Was stimmt bei dir nicht? Irgendwann ist es doch mal gut. Auch immer die in Scene gesetzten Sätze "Ich profezeihe". Wenn alle so an das Tema gehen würden...Gut das es auch noch normaldenkende Leute da sind. Ich frage mich die ganze Zeit,was für ein Nutzen du bei deinen Kommentaren hast? Bist du ein Ferienimmobielenanbieter in Deutschland? Um so mehr Gäste in Deutschland bleiben um so besser für dich?? Was steckt hinter deiner negativen Einstellung???

M. / Vor 1 Monat

@Stefan Meier: Dachte das wäre das türkische Maß? @Markus Eder: Wenn die Gastarbeiter ohne Job wieder auf Festland gehen, dann wird es nicht so schlimm. Dumm eben, das der deutsche Steuerzahler in TUI so viel Geld stecken musste ... 100.000 Kleinunternehmer gehen in D pleite, aber genügend Schnösel jammern über Urlaub ... Empathielos und unsolidarisch!

Markus Eder / Vor 1 Monat

Warum 2021 das Zama der Balearen werden könnte! Die Schlacht von Zama 202 v. Chr. besiegelte den Untergang des karthagischen Großreiches. Auch die balearische Steinschleuderereinheit des karthagischen Heeres konnte daran nichts mehr ändern. Viel spricht dafür, dass 2021 das Zama der balearischen Tourismusindustrie werden könnte. Da wird nervös davon geredet, dass die Impfungen schneller gehen müssten. Man ahnt wohl schon, dass das im Jahr 2021 nicht so gut funktionieren wird wie es für eine Wiederbelebung des balearischen Tourismus notwendig wäre. Da wird nebulös von sicheren, noch irgendwie auszuhandelnden, Flugkorridoren gesprochen. Das funktionierte ja schon in der Vergangenheit nicht. Da gibt die Tourismusindustrie als Zielmarke für 2021 25 Prozent der Touristenzahlen von 2019 an. Welches balearische Tourismusunternehmen kann eigentlich nach dem Katastrophenjahr 2020 das Jahr 2021 mit nur 25 Prozent der Touristenzahlen von 2019 überleben? Wohl kaum irgendeins! Ich prophezeie daher für Ende 2021 eine offizielle!!! Arbeitslosenrate auf den Balearen von 40 Prozent und 70-80 Prozent weniger Unternehmen als Ende 2019. Und auch die von Schulden und Megadefiziten durchseuchte TUI hat vor diesem Hintergrund allen Grund zu fürchten, dass 2021 das Zama ihrer Unternehmensexistenz einläuten könnte. Vae Victis!