Risikogebiet Mallorca – Was Sie jetzt wissen müssen

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Spanien ist zum "einfachen" Risikogebiet erklärt worden.

Spanien ist zum "einfachen" Risikogebiet erklärt worden.

Das Auswärtige Amt hat Spanien, somit auch die Balearen und Kanaren, zum einfachen Risikogebiet erklärt. Diese Maßnahme tritt diesen Sonntag (11. Juli) ab 0 Uhr in Kraft.

Einreise nach Mallorca

Wer aus einem der 16 deutschen Bundesländern nach Mallorca kommt, braucht momentan keinen Test mehr. 48 Stunden vor Ankunft muss weiterhin ein Gesundheitsfragebogen ausgefüllt werden, wo jetzt auch angekreuzt werden muss, ob man über ein negatives PCR-Testergebnis verfügt oder nicht. Die sogenannte Passenger Location Card kann online über das Portal „Spain Travel Health” (www.spth.gob.es) des spanischen Gesundheitsministeriums, beziehungsweise die App „SpTH” eingereicht werden. Jeder Reisende – bei Kindern übernehmen das die Eltern – muss ein separates Formular ausfüllen. Anzugeben sind Name, Pass- und Flugnummer, das Ankunftsdatum und eine Mailadresse. Danach werden Fragen zur Gesundheit gestellt. Bei der Einreise wird die Temperatur gemessen und der Passagier auf Krankheitsanzeichen angeschaut.

Auf den Balearen sind Ein- und Ausreisen aus und in andere Autonome Gemeinschaften erlaubt. Die bestehende Testpflicht für Einreisen aus einem Risikogebiet aus dem Ausland gilt auch für Einreisen aus den anderen Autonomen Gemeinschaften.

Rückkehr nach Deutschland

Urlauber, die mit dem Flugzeug einreisen, müssen grundsätzlich – unabhängig davon, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben – vor dem Abflug ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorlegen.

Die Nachweis- und Quarantäneregelungen gelten für alle Reisenden ab sechs Jahren. Zusätzlich muss nun ein digitales Reiseformular ausgefüllt werden. Zu dem Dokument gelangen Sie hier.

Stornierungen von touristischen Unterkünften

Obwohl Mallorca ab Sonntag als einfaches Risikogebiet gilt, können Reisen nicht unbedingt kostenlos storniert werden. Je nach Reiseveranstalter und Buchungsart können Storno kosten anfallen.

Unterschied Risikogebiet und Hochinzidenzgebiet

Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen ist Spanien nun zum einfachen Risikogebiet erklärt worden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt über 50 Fälle auf 100.000 Einwohner. Als Hochinzidenzgebiet wird ein Land dann eingestuft, wenn die Ansteckungszahl bei 200 Fällen pro 100.000 Einwohnern liegt. Das Auswärtige Amt hat aktuell Fidschi und Zypern zu neuen Hochinzidenzgebieten erklärt. Bei der Rückreise nach Deutschland gilt dann eine zehntägige Quarantäne. Ab dem fünften Tag kann ein negativer PCR-Test die Quarantäne verkürzen.

Kommentar

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Roland / Vor 3 Monaten

Da werden sich die Reisewilligen gut überlegen müssen, ob sie dort hinfliegen.

petkett / Vor 3 Monaten

USA light, die Kohle muß stimmen. Menschen zählen nur noch als Sache und diese ist in der Wirtschaft jeder Zeit ersetzbar. Was sind ein paar Millionen Tote bei über 7400000000000 Menschen auf unserem Heimatplaneten.

M / Vor 3 Monaten

@AFD-Michel alias Überwachungsfall: Ausgerechnet Sie fabulieren von "Dummen Michel" & "Profiteuren der Angst." = AFD?

Michel / Vor 3 Monaten

@ borris poppi Null Problemo, auch andere Mütter haben schöne Töchter, oder Inseln, egal was es kostet 🤷🏼‍♂️ Wenn es dem Volk gefällt und man mit ein paar Geimpften, die sowas von nicht infektiös sind 🤣🤣🤣, satt wird, dann immer zu. Während der Plandemie sind einige reich geworden, die anderen ärmer, ist halt so im Leben, wo der Teufel hin geschissen hat, wird der Haufen automatisch größer 🙈, man muss nur wissen wie. Man muss aber erst mal einen kleinen Haufen haben, wer ihn nicht hat, trägt seine Almosen zur Bank und zahlt Negativzinsen, damit es nicht so schaurig wirkt, nennt man es Verwahrgeld 🤣🤣🤣. Wissen ist Macht, nix wissen macht auch nix 🙋🏿‍♂️

M / Vor 3 Monaten

Endlich - es wurde lange daran gearbeitet ...

borris poppi / Vor 3 Monaten

ich würde nur geimpfte nach Mallorca reinlassen ob sie aus Deutschland oder England kommen viele Trinker und asoziale auf der Insel

Markus Eder / Vor 3 Monaten

Warum das Mallorca Magazin auch bei einer sich zuspitzenden balearischen Coronaproblematik journalistische Qualitätsstandards nicht über Board werfen sollte!

Bedauerlicherweise beschleicht mich in letzter Zeit der Eindruck, dass das Mallorca Magazin vor dem Hintergrund einer sich wieder zuspitzenden Coronaproblematik auf den Balearen die Grundsätze eines unabhängigen, unvoreingenommen informierenden Qualitätsjournalismus zunehmend über Board wirft. Wahrscheinlich spielt dabei die Angst eine Rolle, eine erneut schlecht ausfallende touristische Sommersaison 2021 auf den Balearen könnte die Zukunft der Inselgruppe, ja eventuell sogar die Überlebensfähigkeit des eigenen Magazins ruinieren.

Diese Vernachlässigung der gebotenen journalistischen Qualitätsstandards zeigt sich meines Erachtens einerseits daran, dass Kommentare zu Mallorca- Magazin Artikel mit Coronabezug in den letzten Tagen und Wochen nur noch sehr zickig und zeitverzögert freigeschaltet werden. Wenn sie denn überhaupt noch freigeschaltet werden! Offensichtlich fürchtet man beim Mallorca Magazin, die Diskussion über die sich wieder zuspitzende Coronaproblematik könnte der touristischen Sommersaison 2021 auf den Balearen Schaden zufügen. Sie, also die Vernachlässigung gebotener journalistischer Qualitätsstandards, zeigt sich meines Erachtens aber auch in der tendenziösen Berichterstattung im oberen Artikel. So wird etwa der Eindruck erweckt, dass trotz der heutigen Einstufung von Mallorca als Risikogebiet Urlauber ihre Mallorcareise nicht kostenlos stornieren könnten. Diesbezüglich muss ganz klar festgestellt werden, dass der Tenor der deutsche Reiserechtsrechtsprechung ein ganz anderer ist. Gewiss, ein Großteil der Reiseveranstalter wird sich erst einmal bockig stellen und versuchen das Ansinnen einer kostenfreien Stornierung zurückzuweisen. Das ändert aber nichts daran, dass Kunden die darauf hin ihren Reiseveranstalter verklagen im Regelfall beste Aussichten haben vor Gericht dann doch eine kostenfreie Stornierung zu erstreiten. Das ist die ganz vorherrschende Tendenz in der deutschen Reisrechtsrechtsprechung. Dies gilt zumindestens dann, wenn die Buchung der Mallorcareise zu einem Zeitpunkt erfolgte, an dem Mallorca noch nicht zum Risikogebiet erklärt worden war! Es wäre Aufgabe des Mallorca Magazins gewesen auf diese rechtlichen Verhältnisse objektiv hinzuweisen, statt pauschal den Eindruck zu erwecken eine kostenfreie Stornierung der Mallorcareise sei auch trotz der jetzt ausgesprochenen Reisewarnung nicht möglich. Ich mahne diesbezüglich bei Mallorca Magazin weniger Parteilichkeit und mehr journalistische Objektivität an. Ebenso wäre es angebracht gewesen, wenn das Mallorca Magazin klarer darauf hingewiesen hätte, dass die Balearen demnächst sogar zum Hochinzidenzingebiet erklärt werden könnten. Nach am heutigen Tag, dem 9.7.2021, von den balearischen Gesundheitsbehörden veröffentlichten Daten liegt die 7-Tage-Corona-Inzidenz auf den Balearen nämlich schon bei 167. Tendenz insbesondere angesichts eines hohen R-Wertes von fast 1,9 weiter stark ansteigend. Bei einer7-Tage-Coronainzidenz von über 200 auf den Balearen droht eine Einstufung der Balearen zum Hochinzidenzgebiet und somit für einen größeren Teil der Reiseheimkehrer aus Mallorca wieder Quarantänepflicht. Das ist eine sehr reale Gefahr, auf die das Mallorca Magazin unter Wahrung der gebotenen journalistischen Qualitätsstandards zweifelsohne hätte hinweisen müssen.

Vor dem Hintergrund der von mir aufgezeigten journalistischen Defizite, fordere ich hiermit das Mallorca Magazin auf zu gebotenen journalistischen Qualitätsstandards zurückzukehren und auch diesen Reform einfordernden Kommentar meiner Person auch zu veröffentlich und nicht meinungsfeindlich zu unterdrücken!

Michel / Vor 3 Monaten

Die Dummen Michel sterben wohl langsam aus und die Plörre muß ja weg, jetzt baggert man an den Kindern und den nächsten Auffrischungen, Geschäft läuft bei den Profiteuren der Angst.

Vorbereitungen für Auffrischungsimpfungen laufen Stand: 09.07.2021 15:23 Uhr

Während BioNTech und Pfizer eine Zulassung für eine dritte Impfdosis anstreben, bereitet sich Deutschland laut Regierung auf mögliche Auffrischungen vor. Parallel arbeiten die Hersteller an einem speziellen Vakzin gegen Delta.

Michael Düsseldorf / Vor 3 Monaten

Na hallo, die Kategrien werde verfeinert: Risko light

Carlos / Vor 3 Monaten

Die Gefahr ist hoch, ab Sonntag nächster Woche, bei Einreise nach Deutschland in Quarantäne zu müssen. Das zu dem Thema einfaches Risikogebiet. Als Ungeimpfter würde ich mir das dreimal Überlegen jetzt für 14 Tage nach Mallorca zu fliegen. Die Inzidenz wird weiter steigen und alle Reden das Problem klein. Aber auch auf den Intensivstationen steigen die Zahlen wieder!