150.000 Verstöße bei Einreisen aus Risikogebieten

| Palma, Mallorca |

Die Bundespolizei kontrolliert stichprobenartig, ob Reisende aus Corona-Risikogebieten nach Deutschland die Anmeldung ausgefüllt haben.

Foto: Bundespolizei Frankfurt am Main

Die Bundespolizei hat seit Mitte Januar mehr als 150.000 Verstöße bei Einreisen aus Corona-Risikogebieten wie etwa Mallorca festgestellt. Das berichtet die Deutsche Welle unter Berufung auf das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Es gehe vor allem um die Pflicht zur Einreiseanmeldung, die nicht korrekt eingehalten wurde.

Seit Juli ist Mallorca Hochrisikogebiet. Jeder nach Deutschland Reisende, egal ob er geimpft, ungeimpft oder genesen ist, muss die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Sie wird stichprobenartig von der Bundespolizei bei Ankunft kontrolliert.

Knapp 132.000 der Verstöße wurden bei Einreisen auf dem Landweg festgestellt. Ungeimpfte müssen seit 1. August bei Grenzübertritt mit dem Zug, Auto und Schiff einen negativen Corona-Test vorlegen. Für den Luftweg gilt das seit dem Frühjahr.

Besser ist die Bilanz an den Flughäfen: Bei fast 186.000 Kontrollen wurden rund 24.500 Mängel festgestellt - also fehlende oder fehlerhafte Anmeldungen.

Kommentar

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Hajo Hajo / Vor 1 Monat

150.000 ??? Mein Gotte, das ist mehr z.B. als die Einwohnerzahl von Ulm. Stellt Euch mal diese Größenordnung vor und welcher Multiplikationseffekt darin steckt Infektionen zu verbreiten. Da stehen einem buchstäblich die Haare auf.