Wieder mehr Coronafälle auf Kreuzfahrtschiffen auch im Mittelmeer

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Die "MSC Grandiosa".

Die "MSC Grandiosa".

Foto: Wikipedia

Auf Kreuzfahrtschiffen auch im Mittelmeer häufen sich wieder Corona-Fälle. Auf der "Aida Nova" wurden mehrere infizierte Besatzungsmitglieder infiziert. Das Schiff liegt derzeit in Lissabon. Sie sollte eigentlich ihre aktuelle Fahrt bis zum 5. Januar auf die Kanarischen Inseln fortsetzen. Aida Cruises hat auch die Anschlussfahrten ab 5., 8. und 12. Januar abgesagt. Der nächste Törn mit der Nova soll nun am 15. Januar in Las Palmas auf Gran Canaria starten.

Auch TUI Cruises bleibt von Corona nicht verschont. Auf der Mein Schiff 6, die am Persischen Golf überwintert, seien während der jüngsten Reise "vereinzelte Fälle von Covid-19 an Bord" festgestellt worden. Eine Zahl nennt auch TUI Cruises nicht. An Bord waren 1961 Gäste und 800 Besatzungsmitglieder. Die aktuelle Fahrt endete planmäßig in Dubai. In den Emiraten werde der Kreuzfahrtbetrieb jetzt "vorsorglich" für einige Tage unterbrochen.

Das Kreuzfahrtschiff "MSC Grandiosa" mit coronapositiven Menschen an Bord lief im Hafen der norditalienischen Stadt Genua ein. Die Fälle seien bei den zahlreichen Kontrollen auf dem Schiff festgestellt worden, teilte MSC Cruises mit. Die Infizierten und ihre Kontaktpersonen hätten sich in den Kabinen isoliert. In Genua hätten die Behörden diejenigen mit Wohnadressen in Norditalien von Bord gebracht, erklärte die Hafenbehörde. Medienberichten zufolge seien 150 Menschen positiv getestet worden.

Kommentar

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Hajo Hajo / Vor 16 Tage

Es ist einfach nicht zu fassen, was da für Passagiere auf Kreuzfahrt gehen?

Vor der Reise wußten alle, dass sie Corona frei sein müssen. ALLE müssen doch bei der Einschiffung ihren Nachweis Corona frei zu sein erbringen. - Jetzt stellt sich die Frage, wieviele Betrüger schmuggeln sich da offenbar an Bord und gefährden die Reise und gesamten Passagiere und das Personal? WER also schleppte das Virus an Bord?

Der Schaden für alle ist doch immens und keiner kommt mehr wie geplant rechtzeitig wieder nachausse und zur Arbeit. Der Zahlmeiste hat doch alle Daten der Infizierten und normal sollte der Veranstalter gegen die die eigentlichen Verursacher gerichtlich vorgehen.

Ursula / Vor 16 Tage

Bei so viele Gäste an Bord kein Wunder !