Pauschaltouristen auf dem Flughafen von Palma. | Ultima Hora

Der langersehnte Urlaub auch auf Mallorca dürfte aus unterschiedlichen gründen dieses Jahr spürbar teurer werden. Das geht aus einer Analyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) hervor. So stieg die Reiselust der Befragten auf einen Höchststand von 61 Prozent, zehn Prozent mehr verglichen mit 2021. Zudem haben 72 Prozent der Umfrageteilnehmer die Zeit und 70 Prozent auch das Geld, um zu reisen.

Der deutlich gestiegenen Nachfrage steht ein begrenztes Hotelangebot gegenüber. Wegen der Pandemie schlossen viele Häuser. Deswegen wird mit einem Preisanstieg der Tarife in diesem Jahr gerechnet.

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Begrenzte Kapazitäten gibt es auch bei Fluggesellschaften. Um zu überleben, haben etwa Lufthansa und Condor Flugzeuge stillgelegt, Personal entlassen und Strecken gestrichen.
Bei steigender Nachfrage ziehen daher die Preise an. So kosteten laut Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) voriges Jahr Flüge innerhalb Europas rund 22 Prozent mehr als im Rekordjahr 2019. Selbst wenn Airlines relativ schnell ihr Angebot an den Bedarf anpassen können, hat das seinen Preis. Außerdem setzt der hohe Ölpreis das Kostengefüge unter Druck und wird zeitnah weitergegeben.

Die heftigste Teuerung erlebten Verbraucher 2021 bei Mietwagen. Laut dem Vergleichsportal Check24 gab es Preissprünge bis zu 78 Prozent gegenüber 2020. In Spanien und Italien waren es teilweise sogar bis zu 150 Prozent.