So sieht er aus, der erste Airbus A321 im Eurowings-Look. | Eurowings

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Die Lufthansa-Tochter Eurowings setzt im Sommer vermehrt auf Flugzeuge vom Typ Airbus A321, interner Spitzname "Mallorca-Airbus": Der Ferienflieger wird den größten Mittelstreckenjet des europäischen Flugzeugbauers nach eigenen Angaben gezielt auf Top-Urlaubsdestinationen einsetzen, um die hohe Nachfrage etwa nach Palma de Mallorca, besser bedienen zu können. Mit rund 230 Sitzplätzen kann der A321 etwa ein Drittel mehr Fluggäste befördern als seine Geschwister der A320-Familie, der A320 oder der A319.

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Der erste A321ceo, der im Rahmen eines Flottentauschs von der Konzernmutter Lufthansa kommt, trägt bereits Eurowings-Farben. Nach Ende der Umbauarbeiten sollen ab Mai 2023 sukzessive sechs A321ceo im Flugbetrieb der Eurowings eingesetzt werden. Darüber hinaus sollen bis Jahresende vier fabrikneue Airbus A321neo zur Flotte kommen. Sie sind Teil eines rund 1,5 Mrd. Euro schweren Investitionspakets in 13 Jets der Airbus "neo"-Familie. Die "neo" gelten als die modernsten, effizientesten und mit Abstand leisesten Mittelstreckenjets der Welt. Alle A321 werden bei Eurowings mit einer 16-sitzigen BIZclass-Konfiguration unterwegs sein.

Mit der zusätzlichen Kapazität reagiert Eurowings nach eigenen Angaben auf den spürbar starken Nachholbedarf – insbesondere nach Urlaubsreisen. Erstmals steht ein Jahr ohne Reisebeschränkungen an, es gibt keine Test- und Maskenpflicht mehr. Für viele Reisende sei jahrelang kein verlässlich planbarer und vor allem kein entspannter Urlaub möglich gewesen – das sei 2023 mit dem Comeback der Reisefreiheit anders. Dies zeige sich auch an den zunehmend langfristigen Buchungen, die ein Vertrauen in die Flugreise widerspiegelten.