Rund 50 Einwohner von Alcúdia trafen einander am zurückliegenden Freitag zum Ideenaustausch. | Ultima Hora

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Am zurückliegenden Freitag haben sich rund fünfzig Anwohner von Alcúdia auf Mallorca zum Ideenaustausch getroffen. Anlass war die zunehmend öffentlich thematisierte Herausforderung der Massifizierung der Balearen. Gemeinsam stellten die Teilnehmer der Versammlung einen Fahrplan auf und analysierten ausführlich einige Vorschläge zur Verbesserung der Situation.

Eine der ersten Aktionen, die sich aus dem Brainstorming ergeben soll, ist die öffentliche Präsentation der Schlussfolgerungen der Analyse der touristischen Situation in Alcúdia. Außerdem planen die Einwohner einen Banner-Workshop sowie die Teilnahme an der für den 21. Juli auf Balearen-Ebene anberaumten Demonstration. Darüber hinaus hat die Gruppe für den 9. August ein zweites lokales Treffen einberufen.

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Zu den Ideen der Alcúdier gehören die Einführung einer lokalen Touristensteuer, "um das Rathaus bei der Ergreifung von Maßnahmen zur Änderung des Modells wirtschaftlich zu unterstützen", so die Aktivisten, sowie die Beschränkung des Zugangs und des Parkens an allen empfindlichen und überfüllten Stellen der Gemeinde.

Eine weitere Idee ist die Änderung der Verordnung zur Regelung der Nutzung öffentlicher Straßen. Damit sollen diese restriktiver gestaltet werden. Dies würde bedeuten, dass die Anzahl der externen Sitzbereiche von Restaurants, Tische und Stühle, die die Bewegungsfreiheit der Anwohner auf öffentlichen Plätzen behindern, reduziert würde.

Einen Tag nach dem Treffen drückten Bewohner von Sóller ihrerseits durch Hunderte Banner im Ort ihren Wunsch nach einer Verbesserung des Tourismusmodells aus. Die Plattform SOS Sóller hatte die Aktion organisiert. Das Kollektiv fordert die Harmonie zwischen Touristen und Einwohnern.