Das Gebiet, auf dem das Einkaufszentrum Palma Springs entstehen soll, wurde von den Bauherren noch erschlossen. Seitdem ruhen die Arbeiten. | Archiv Utima Hora

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Der balearische Gerichtshof (TSJIB) hat das Handelsmoratorium des Inselrates von Mallorca im Bereich der Playa de Palma per einstweiliger Verfügung außer Kraft gesetzt. Das ist ein Erfolg für den Handelskonzern Unibail Rodamco, der beim Feuchtgebiet Ses Fontanelles das Einkaufs- und Freizeitzentrum Palma Springs errichten möchte. Die Investoren befinden sich wegen ihnen verweigerter Bau- und Betriebslizenzen in einem komplizierten Rechtsstreit mit den öffentlichen Verwaltungen.

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Die jetzige Gerichtsentscheidung macht den Weg zum Baubeginn indes nicht frei. Auch hat der Inselrat die Möglichkeit, die Entscheidung anzufechten. Das Handelsmoratorium untersagt die Ansiedlung von neuen Handelsflächen inselweit, bis voraussichtlich Mitte 2017 ein noch auszuarbeitender Richtplan für Handelshäuser in Kraft trifft.

Unibail Rodamco sieht an der Playa de Palma Investitionen in Höhe von 225 Millionen Euro vor. Gleichwohl hatte die balearische Vorgängerregierung dem Handelskonzern vor Ende der Legislaturperiode die Betriebsgenehmigung verweigert. Aus diesem Grunde erteilte auch die Stadt Palma Ende 2015 keine Baugenehmigung für das Projekt. Gegen diese Entscheidungen der Behörden sind Gerichtsverfahren anhängig.