Denkmalschützer wollen einheitlichere Werbung

Palma de Mallorca |
Soviel Werbung an einem denkmalgeschützten Gebäude soll es zukünftig nicht mehr geben

Soviel Werbung an einem denkmalgeschützten Gebäude soll es zukünftig nicht mehr geben.

Foto: Archiv

Schluss mit quietschbunten Fassaden und jeder Menge Werbung an den Häusern. Der Denkmalschutzverband Arca hat das Rathaus von Palma de Mallorca aufgefordert, eine Norm für die Gestaltung der Fassaden von Geschäften zu erlassen. Der Verband kritisiert, dass es keine Qualitätskriterien dafür gebe. Derzeit würden die Geschäftsleute die Fassaden nach ihrem Gusto bestücken. Das berichtet die mallorquinische Tageszeitung Ultima Hora.

Ziel ist es, dass die historische Altstadt Palmas ein einheitlicheres Bild erhält. Vertreter von Arca haben sich bereits mit Stadträten zusammengesetzt. Arca fordert, dass ein Katalog für die Material- und Farbgestaltung erstellt wird. Besonders im Carrer Oms und Antoni Maura würden die Händler wenig Rücksicht auf die historischen Fassaden nehmen. Das würde der Stadt ein billiges Aussehen verleihen, sagt Arca-Sprecher Angels Fermoselle.

Der Denkmalschutzverein fordert zudem, dass die Firmenschilder nicht mehr aus der Gebäudefassade hinausragen, sondern sich ästhetisch in diese einfügen. (cls)

Kommentar

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Mike / Vor über 3 Jahren

Ja, der Innenstadt würde dieser Ansatz sicher gut tun.

wigo / Vor über 3 Jahren

Ich empfehle einen Visite in Rothenburg o. Tauber. Da kann man sehen, wie so etwas perfekt umgesetzt ist. Und genau deswegen kommen die Turisten dahin. Um zu sehen, wie ein hostorisches Städtchen auch aussehen kann. Für Palmas Altstadt kann ich es mir nur wünschen.