Balearen begrüßen Senkung der Flughafengebühren

| | Palma de Mallorca |
Reisende auf dem Flughafen von Palma de Mallorca.

Reisende auf dem Flughafen von Palma de Mallorca.

Foto: Teresa Ayuga

Das Starten und Landen von Flugzeugen auf den spanischen Flughäfen soll jährlich um 2,2 Prozent billiger werden. Im kommenden Jahrfünft bis 2021 werde die Gebührensenkung dann 11 Prozent betragen, sagte der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy. Die Zentralregierung komme mit dieser Maßnahme einer Forderung der Flug- und Tourismusbranche entgegen.

Aus Sicht der Balearen-Regierung wurde diese Maßnahme als ein Schritt in die richtige Richtung begrüßt. Die Senkung der Gebühren habe Einfluss auf den Endpreis der Flugtickets und verbessere die Wettbewerbsfähigkeit der Inseln im Vergleich zu anderen Sonnenzielen am Mittelmeer, sagte der Generaldirektor für Flughäfen im balearischen Verkehrsministerium, Marc Pons.

Die Gebührensenkung bleibt indes hinter den Forderungen der Tourismusbranche auf den Inseln zurück, schreibt die spanische Tageszeitung Ultima Hora. Hoteliers, Reiseveranstalter und Airlines hatten bereits im Vorfeld eine Senkung von 2,6 Prozent gefordert. Hinzu kommt, dass die Wirtschaft auf dem Archipel schon lange eine Mitsprache bei der Verwaltung der Flughäfen auf Mallorca und den Schwesterinseln fordert.

Die Branche macht sich zudem stark für eine Absenkung der Gebühren insbesondere in den Wintermonaten, um so mehr Besucher in der kühlen Jahreszeit anzulocken. Eine solche Forderung ist indes seit vergangenem Winter in Palma umgesetzt worden. Dort erhalten Airlines in den Wintermonaten bis zu 20 Prozent der Gebühren zurückerstattet. 

Der Vorstoß der Zentralregierung werde mehr Touristen nach Spanien bringen, hieß es in Madrid. 2016 verzeichnete die staatliche Flughafen-Betreibergesellschaft Aena ihr bestes Geschäftsjahr. Das Aufkommen der Passagier stieg um 10 Prozent auf 240 Millionen. Für 2017 ist ein Zuwachs von fünf Prozent prognostiziert. Bis 2021 werde die Zahl der Passagiere nach Schätzungen in Madrid auf 250 Millionen steigen. (as)

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