Airport-Direktor: Im Sommer keine Probleme zu erwarten

Palma, Mallorca |
Flughafen-Direktor José Antonio Álvarez steht dem Airport Palma seit 2011 vor.

Flughafen-Direktor José Antonio Álvarez steht dem Airport Palma seit 2011 vor.

Foto: Jaume Morey

Das Passagieraufkommen am Flughafen von Palma wird in der Hochsaison ähnlich sein wie im Vorjahr. Palmas Airport sei bestens gerüstet für den Ansturm. Der Besucherzuwachs erfolgt hingegen in den Monaten der Nebensaison und im Winter, sagte Palmas Flughafen-Direktor José Antonio Álvarez in einem Interrview mit der spanischen MM-Schwesterzeitung Ultima Hora.

Nach Álvarez Worten stößt der Airport keineswegs an seine Kapazitätsgrenzen. "Es wird im Sommer keine Probleme geben", versicherte der Direktor, der dem Flughafen Son Sant Joan seit 2011 vorsteht. Seit seinem Amtsantritt habe der Airport ein jährliches Wachstum von im Schnitt 2,8 Prozent registriert. (2016 waren 26,2 Millionen startende und landende Fluggäste (Doppelzählung) gezählt worden.)

Der Zuwachs an Passagieren ist nach Álvarez' Angaben bedingt durch die Ausweitung der Übernachtungszahlen in den Hotels sowie in Privatunterkünften und in der Ferienvermietung. Hinzu komme, dass die durchschnittliche Aufenthaltszeit sich beständig verringert habe. Die Besucher bleiben weniger Tage, kommen aber häufiger. Das habe zu einem Plus an "Rotation" geführt, das etwa zehn Prozent ausmache.

Der Flughafen-Chef stellte in dem Interview klar, dass der Bau einer neuen Start-und-Landebahn nicht beabsichtigt sei. Gleichwohl plane die staatliche Flughafen-Betreibergesellschaft Aena in den kommenden Jahren rund 296 Millionen Euro an Investitionen. Mit dem Geld solle die bestehende Infrastruktur verbessert und modernisiert werden. Es handle sich um Sicherheitsmaßnahmen sowie um Arbeiten an der Klimanalage, an den Laufbändern und Rolltreppen.

Weiter seien im Terminal A seien neue Zubringen (Finger) vorgesehen, bei den Terminals B und C sollen die Standplätze für die Flugzeuge umgebaut werden. Vorgesehen ist zudem die Erweiterung der Handelsflächen sowie der Bau von zwei Feuerwehrstationen.

Nach Álvarez Worten werden seit 2011 maximal 66 Flugbewegungen pro Stunde, 33 Starts und 33 Landungen, erlaubt. Rein technisch ließe sich die Anzahl auf 79 steigern. Am Airport arbeiten im Sommer 13.000, im Winter 4000 Menschen. Der Airport sei "sehr abhängig von der Saison". (as)

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