Lauda bei Niki-Verhandlungen aus dem Rennen

| | Palma, Mallorca |
Niki Lauda wollte die 2003 von ihm gegründete Airline zurückkaufen.

Niki Lauda wollte die 2003 von ihm gegründete Airline zurückkaufen.

Foto: Miquel Àngel Cañellas

Die Verhandlungen über die Zukunft des insolventen Mallorca-Fliegers Niki gehen in die Endphase. Klar ist jetzt: Niki Lauda wird die einst von ihm gegründete Airline nicht übernehmen.

"Ich bin nicht mehr im Rennen", sagte Lauda am Donnerstag der österreichischen Zeitung "Die Presse". "Ich hatte den Plan, Niki in Österreich zu halten, die Jobs zu sichern und die Airline wieder aufzubauen", wird der Unternehmer zitiert. Das was jetzt mit Niki passiert, bedeute eine Zerschlagung.

Der vorläufige Niki-Insolvenzverwalter Lucas Flöther ließ verlauten, es werde jetzt exklusiv nur noch mit einem Bieter weiterverhandelt. Das habe der Gläubigerausschuss bei einer Sitzung am Donnerstag entschieden. Einen Namen wollte Flöther wie schon in den vergangenen Tagen unter Verweis auf die zugesicherte Vertraulichkeit jedoch nicht nennen. In den nächsten Tagen solle der endgültige Kaufvertrag stehen.

Insgesamt waren sechs Gebote für Niki abgegeben worden, mit vier der Interessenten wurde in den vergangenen Tagen verhandelt. Verschiedenen Medienberichten zufolge wird Niki jetzt wohl an die IAG-Holding gehen. Konkret könnte das heißen, dass die Billigfluggesellschaft Vueling Niki übernimmt. Vueling gehört ebenso zu IAG wie Iberia oder British Airways.

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Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Lauda hat noch eine kleine Chance, wenn Brüssel der Fusion nicht zu stimmt.

Carneval / Vor über 2 Jahren

@Icnge hat keine Ahnung. Die Zeit der Billigflüge ist Geschichte. Mich stört das Unvermögen der Politiker in Berlin und die Engstirnigkeit der Brüsseler Eurokraten, besonders welche undurchsichtige Rolle der Insolvenzverwalter spielt. Alles nur auf Kosten der Mitarbeiter, welche an dem "Todesstoß" für AB und NIKI die absolut Unschuldigen - aber die Opfer sind.

Icnge / Vor über 2 Jahren

Hört doch auf mit der Fake-Heulerei. Für Euch ist doch nur wichtig, dass Ihr weiter billigc fliegen könnt!

Wigo / Vor über 2 Jahren

So ist das, wenn Kommerz über Verstand steht....was dabei wohl für den "Insolvenzverwalter" raus springt? Das ganze Spiel war von Anfang an nur eine Zockerei ohne Rücksicht auf betroffene Mitarbeiter.

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Aha = "Die International Consolidated Airlines Group S.A, kurz International Airlines Group oder IAG, ist eine Holdinggesellschaft für mehrere Fluggesellschaften."

Das insteressiert aber die Kartellbehörden in Brüssel wiederum gar nicht. Und den Herrn Insolvenzverwalter juckt das nicht die Bohne. Was für ein mieses Geschäftsgebahren.

Carneval / Vor über 2 Jahren

IAG - Dann wird die nächste Pleite nicht lange auf sich warten lassen.