Der Mega-Park hat erstmals einen Betriebsrat

| | Playa de Palma, Mallorca |
Hochbetrieb im Mega-Park.

Hochbetrieb im Mega-Park.

Foto: Patricia Lozano

Die Mitarbeiter des Mega-Parks an der Playa de Palma haben einen Betriebsrat gewählt. Das bestätigte ein Sprecher des Mega-Parks auf MM-Anfrage. Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens, das zum Imperium von Bartolomé Cursach gehört, haben die Angestellten nun eine Arbeitnehmervertretung.

Bereits am 10. Juli fand die Wahl statt, zwölf der 300 Mitarbeiter des Vergnügungstempels gehören jetzt dem Betriebsrat an. Insgesamt 100 Angestellte gaben ihre Stimme ab. Das teilte die neue Arbeitnehmervertretung mit. Der Betriebsrat fordert unter anderem mehr arbeitsrechtliche Sicherheit für die Angestellten des Mega-Parks sowie die Bezahlung von Überstunden.

Die Belegschaft setzt dem Vernehmen nach hohe Erwartungen in den Betriebsrat: „Ich hoffe, es ergibt sich ein Domino-Effekt für die ganze Playa de Palma. Denn die meisten Unternehmen hier haben keine Arbeitnehmervertretung”, sagte ein Mitarbeiter. Die Playa solle dadurch nicht nur für Sonne und Strand stehen, sondern auch für gute Arbeitsbedingungen. (cls)

Den vollständigen Bericht lesen Sie in der jüngsten MM-Ausgabe (30/2018), erhältlich am Kiosk auf Mallorca, sowie an den Bahnhöfen und Flughäfen in Deutschland; oder auf E-Paper.

Kommentar

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Thomas Berthold / Vor über 2 Jahren

Stimmt . Das kann sein mit Schwarz oder eingeschüchtert

Uschi / Vor über 2 Jahren

Ein erster Schritt in die richtige Richtung! Das unternehmen macht genug Gewinne, es ist schon lange überfallig .

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Spekulationen sind Käse. ABER - läuft das in DE gerade anders? Nein. Und WO? Da = Amazon und Real. Und WAS passiert dagegen? NIx!

Carneval / Vor über 2 Jahren

Hallo T B, es gibt mehrere Möglichkeiten: Die restlichen sind entweder Schwarzarbeiter, oder Eingeschüchterte. Wer das Geschehen rund um das Thema "Megapark" verfolgt hat, weiß daß man nicht gerade zimperlich mit Arbeitnehmerrechten umgeht. Wollen wir hoffen, daß es sich für die Beschäftigten positiv auswirkt und der Betriebsrat auch Bestand hat und nicht wie in dieser Branche üblich "entsorgt" wird.

Marco / Vor über 2 Jahren

@Thomas - vielleicht sind die anderen nicht stimmberechtigt? arbeiten vielleicht schwarz?

Thomas Berthold / Vor über 2 Jahren

Insgesamt 100 der 300 Mitarbeiter gaben ihre Stimme ab. Geht's noch DÜMMER ???!!!!! Was ist mit dem Rest ??? Haben die Angst oder was ???