40 Prozent mehr Privatjets und Lufttaxis auf Mallorca

| Palma de Mallorca |
Am Privatflugterminal auf Mallorca.

Am Privatflugterminal auf Mallorca.

Foto: Ultima Hora / El Económico

Am Flughafen Son Sant Joan auf Mallorca haben die Flüge von Privatjets und Lufttaxis in den letzten drei Jahren um 40 Prozent zugenommen.

2018 betrug der Anstieg laut Daten des Airport-Betreibers AENA 9,2 Prozent. Allein im Juli waren 1758 Flüge mit 4255 Passagieren zu verzeichnen. Im Schnitt waren es unter der Woche etwa 50 Bewegungen und am Wochenende 100.

Die Reisenden sind meist Geschäftsleute oder wohlhabende Privatiers mit Zweitwohnsitz auf der Insel. Fünf-Sterne-Hotels und luxuriöse Restaurants profitieren ebenfalls von dieser Art des Tourismus. "Palma konzentriert hier 20 Prozent des spanienweiten Verkehrs auf sich", so der Stationsleiter der Firma Gestair. Im Privatflugbereich "Aviación General" herrsche in den Sommermonaten oft Hochbetrieb. Teilweise werden die Maschinen auch über kollaborative Sharing-Modelle von mehreren Passagieren geteilt oder im Stil eines Lufttaxis genutzt.

Meist kommen die Flüge aus Nizza, Cannes, Sardinien, Farnborough (London), München, Nürnberg oder Berlin sowie aus Barcelona, Madrid und Málaga. Möglich geworden ist das auch durch moderne Leichtflugzeuge wie die Modelle Cessna 510 Citation-Mustang oder Eclipse. Beide sind Viersitzer mit bis zu 12.000 Meter Flughöhe und 700 km/h Höchstgeschwindigkeit.

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Hajo Hajo / Vor 12 Monaten

Ich halte nichts davon auf angeblich Reiche zu schimpfen, denn sie finden ihren "Reichtum" weder im Wald, noch regnet der vom Himmel. Sie sind doch auf Euch alle angewiesen. Denn wenn Ihr ihre Geschäfte nicht durch Konsum und Arbeitsleistung etc. unterstützt, verdienen sie auch nichts. Also sind doch beide Seiten aufeinander angewiesen. Negativ-Beispiele Discounter. Ohne die Schnäppchenjäger wären sie bald Pleite. Die negativen Folgen sind Preisdruck auf Hersteller und deren Mitarbeiter.

Ingeborg / Vor 12 Monaten

Das Geld aus dem Tourismus bleibt nur in den oberen Etagen hängen, unten kommt fast nix an. Und zwischen den Saison-Hunger-Jobs werden die da unten zur Arbeitslosenhilfe geschickt, auf Steuerzahlers Kosten. Es ist zum Kotzen!

Mats / Vor 12 Monaten

Ja, die eine Gruppe (Superreiche) haben immer mehr Geld und die andere Gruppe (Der Rest) haben immer weniger - komisch!