Wasserstoffproduktion statt Zement in Lloseta

| Lloseta, Mallorca |
Hässlich, aber für den Arbeitsmarkt nützlich: das Zementwerk in Lloseta.

Hässlich, aber für den Arbeitsmarkt nützlich: das Zementwerk in Lloseta.

Foto: Ultima Hora

Das Gelände des noch bestehenden Zementwerks in Lloseta im Nordwesten von Mallorca soll künftig anderweitig genutzt werden. Ein Solarpark und eine Fabrik zur Produktion von Wasserstoff kommen dorthin. Ein Vertrag zwischen dem balearischen Linksbündnis, der Zentralregierung in Madrid und den Unternehmen Cemex, Acciona und Enagás, der das vorsieht, wurde am Mittwoch unterzeichnet.

Vor einigen Wochen hatte der mexikanische Konzern Cemex das Aus für die Zementfabrik auf der Insel angekündigt.

Das Abkommen, das Ministerpräsidentin Francina Armengol und die spanische Industrieministerin Reyes Maroto vorstellten, geht von Investitionen in Höhe von 41 Millionen Euro aus. Entstehen sollen 90 Jobs, 70 weitere Personen sollen bei der Installation der neuen Anlagen tätig sein.

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Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Was soll der Mist schon wieder? 1. Kostet die Herstellung von Wasserstoff viel Energie und WER braucht den? 2. WO kommt jetzt der Zement her? Wenn mit LKW und Fähre, was ist daran Umweltfreundlicher als die Produktion auf der Insel zu belassen?

Josef Freund / Vor 2 Monaten

Für Wasserstoff einen Produktion? ist da nicht was falsches verstanden worden?

Hein Blöd / Vor 2 Monaten

Ob das nun ein Grund zur allgemeinen Freude ist - das scheint mir gar nicht sicher ! Wasserstoff kann man auf verschiedene Arten produzieren , es fehlt da jeder Hinweis auf die Methode ! Vielleicht wird hauptsächlich etwas arg unpopuläres erzeugt ( zB Chlor .) , was man verschämt verschweigt und schiebt das Nebenprodukt ( Wasserstoff) vor . Da Mallorca Stromimportland ist , wäre dort ein elektrochemischer Betrieb eigentlich ein dickes Unding . Andere Verfahren basieren auf Erdgas oder Kohle - auch alles Importwaren . Bin gespannt !