Mallorca-Flieger Ryanair plant durchgreifenden Stellenabbau

| Palma, Mallorca |
Blick auf einen Ryanair-Flieger.

Blick auf einen Ryanair-Flieger.

Foto: Ultima Hora

Die auch nach Mallorca fliegende airline Ryanair denkt darüber nach, wegen des Flugverbots für Boeings Mittelstreckenjet 737 Max Hunderte Stellen zu streichen. Die Billigfluglinie benötige rund 1500 weniger Piloten und Flugbegleiter als eigentlich vorgesehen, zitierte die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch aus einer Videobotschaft von Ryanair-Chef Michael O'Leary an die Belegschaft.

Schon jetzt habe die Airline über 500 Piloten und rund 400 Flugbegleiter zu viel, heißt es dem Bericht zufolge. Zusätzliche 600 Stellen, die Ryanair für kommenden Sommer besetzen wollte, würden nun doch nicht benötigt.

Als weiterer Grund für die angedachten Jobstreichungen gilt die Unsicherheit durch den geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU, der auf die Nachfrage drückt. Bis Ende August solle Klarheit herrschen.

Kommentar

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ich-sags-wies-ist / Vor über 2 Jahren

@Kai, ganz im Gegenteil. Keiner kann auf den Absatzmarkt EU verzichten. Wie Hajo@ schreibt, wird es ein Gewinn für das Festland sein, wenn der Störenfried von der Insel weg ist. Auch Tony Blair hat schon einmal die EU erpresst um 30% weniger ein zu zahlen. Die Flucht der Wirtschaft aufs Festland wird bestimmt von der EU unterstüzt und eine ev. Ansiedelungen in den Oststaaten subventioniert. Diese Staaten locken mit Steuergeschenken. Sofern die Umsiedler da hin wollen. Was besseres kann denen gar nicht passieren. Unsere Landwirtschaft wird auch einen Konkurrenten auf dem Agrarmarkt los.

Kai / Vor über 2 Jahren

@ HGZ: Absolut richtig, sehe ich ganz genauso! Aus meiner Sicht dauert es auch nicht mehr lange bis die EU uns um die Ohren fliegt. Egal um welche Themen es geht, die Finanzpolitik der EU mit ihrem langen Arm der EZB die uns täglich in kleinen Schritten enteignet, Streit um die Sicherung der Außengrenzen, Migration und und und... Mit Europäischer UNION hat all dies nichts zu tun, und wie ernsthaft und glaubwürdig man mit Wahlergebnissen umgeht haben wir erst jüngst bei der Besetzung des Ratspräsidenten gesehen, ohne Worte! Insofern ist es grad egal wo RyanAir logiert, das System kollabiert zu Recht.

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Herr Ziegler@ ganz und gar nicht, wir werden die Gewinner sein. Nämlich an der Umsiedlung der flüchtenden Unternehmen aufs Festland. 120 sind schon da.

Was viele gar nicht wissen, dass z.B. ein Großteil der asiatischen Autos in GBR produziert wird, damit man den zollfreien Zugang zum Binnenmarkt nützen kann? Mehr als 850.000 Leben von und mit der Industrie und werden ihre Jobs verlieren.

VW, Ford, Opel-Vuaxhall, BMW, werden wohl ihre Produktion schliessen. Das neue E-Mini-Werk steht jetzt in Leipzig, Nissan hat den Bau des neuen SUVs nach Japan verlagert und kkoperiert künftig mit Renault.. Keiner investiert mehr in GBR. Vodafon geht weg und die Börse nach FFM. Dort ist der Tower schon im Bau. Alles an Büros die noch frei waren, sowie Wohnungen sind bereits vermietet.

Der Tunnel unterm Kanal wird zur Grenze und km lange Staus die Folge. Die Fährschiffahrt klagt schon über nachlassende Buchungen. Das wird dann zum Kollaps führen. Ryan hat seine Lager und Instandhalten nach Spanien verlagert. Easy-Jet seinen Sitz nach Wien und seinen Hauptstandort nach Berlin.

Was mit den Kooperation EADS, ESA, Air-Bus, RR-Triebwerke und Rüstung wird, keiner weiss es. Macron und v.d. Leyen haben im Voraus den Bau eines neuen Kampfjets ohne GBR beschlossen. Aha!

Auf dem Airport in Palma wurde der Terminal "Outer Schengen" erweitert, um künftig die Passagiere aus GBR abfertigen zu können. So wie Russen oder Chinesen werden sie gefilzt.

Alle Briten verlieren ihre Rechte als Bürger der EU. Die wichtigsten, freier Grenzübertritt, freie Wahl des Wohnsitzes, Arbeitsplatzes und Gewerbes. In der EU müssen sie alle Genehmigungen und Erlaubnisse neu beantragen.Andere Vorteile entfallen ebenso. Steuern werden anders fällig. Bilaterale Abkommen werden Ungültig..Die Landwirtschaft verliert nicht nur jegliche Subventionen und Beihilfen aus Brüssel, sondern auch den Absatzmarkt EU. Ihre Milch können sie in die Nordsee und den Agrarüberschuss auf die Halde.kippen.

Rezession bis zur Staatspleite folgt. Der Staat verliert Milliarden an Einnahmen. Die Schotten wollen auch weg aus dem Königreich, das dann auch zuende ist.

Hans Georg Ziegler / Vor über 2 Jahren

Sehe ich anders. Ein Chaos wird bei uns eintreten, wenn uns die EU um die Ohren fliegt. Die EU wird doch nur noch künstlich am Leben gehalten auf Kosten der deutschen Steuerzahler.

Majorcus / Vor über 2 Jahren

@HajoHajo: Deshalb hat Ryanair auch Laudamotion gekauft, Firmensitz ist Wien

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Der Brexit wird GBR ins wirtschaftliche Chaos stürzen.