56 neue Solarparks sind auf Mallorca in Planung

| | Mallorca |
Es gibt bereits Solarparks auf Mallorca.

Es gibt bereits Solarparks auf Mallorca.

Foto: Archiv

Auf Mallorca und den Nachbarinseln sollen in den kommenden Jahren 56 neue Solarparks entstehen. 2022 könnte so zehn Prozent des Stroms aus Sonnenenergie stammen. Das teilte Juan Pedro Yllanes, der balearische Minister für Energiewende, am Dienstag in Palma mit.

Die Photovoltaik-Projekte haben ein Investitionsvolumen von 41 Millionen Euro und sollen 335 Megawatt an Energie produzieren. Die Vorhaben werden teilweise aus europäischen Fonds finanziert.

Yllanes betonte, dass auch immer mehr Privatleute Interesse hätten, ihre Häuser mit Solarpanels nachzurüsten. Nun sei die spanische Zentralregierung gefragt, das zu fördern.
2018 wurden lediglich zweieinhalb Prozent des auf den Balearen verbrauchten Stroms durch Solaranlagen produziert. 38 Solarparks gibt es bisher auf den Inseln. (cls)

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Umkehrschluss = die beste Möglichkeit um all diesen Unfug zu verhindern ist, Stromsparen, sowie damals in den 80ern, wo das von der Umweltpolitik als neues Credo verkündet und das Energielverbrauchslabel auf E-Geräten und später die Energieinsparverordung (EnEV) erfunden wurden.

Alles das wird heute von den Gleichen in ihrem fast "religiösen Elektrowahnsinn" auf den Kopf gestellt. Irgendwie fühle ich mich jetzt auf den Am genommen, weil ich damals am Energiesparen teilgenommen und sehr gute alte Geräte gegen die Neuen weniger haltbaren eingetauscht habe.

Was für ein Irrsinn ?! Die Welt ist ein Irrenhaus und in Deutschland ist die Zentrale.!!

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Mats@ Danke für den sachlichen Beitrag. es ist leider wirklich so, dass es kaum korrekte und neutrale Berechnungen der Öko-Bilanz diverser Maßnahmen, Aktionen und Anwendungen gibt. Es gab schon eine solche zur Windenergie und E-Mobilität die leider unterdrückt wurden und nicht mehr auf zu finden sind. Keiner traut sich das heiße Eisen wirklich und konsequent an zu packen. Da existiert eine Art unsichtbarer Maulkorb und eine gewisse Angst dann durch den Schmutz gezogen zu werden. Auch an Akademien und Universitäten wird weder einen Diplomarbeit, noch eine Dissertation auf den Weg gebracht. Wo gerade sie für absolute Neutralität stehen würden.

Mats / Vor 2 Monaten

Schon richtig @Hajo das die Produktion und das recyclen von Solarzellen eine Umweltverschmutzung darstellen. Aber das ist ja bei Allem was wir produzieren wie Fahrzeuge, Elektrogeräte.... etc. Das entscheidende dabei ist die Gesamtökobilanz, die es gilt heraus zu finden um am Ende das kleinste Übel zu wählen. Eine Solarzelle hat immerhin eine Lebensdauer von ca. 20 - 30 Jahren. Eine ziemlich lange Zeit in der Strom produziert wird ohne jegliche Emissionen. Aber ganz klar sollten diese Solarpaneele nicht auf Naturflächen aufgestellt werden, sondern wie @Hajo richtig angemerkt hat, die Flächen von Gebäuden dafür genutzt werden.

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Seltene Erden Umweltbelastung

China produziert derzeit 97% der weltweiten Seltenen Erden, davon allein fast 50% in der Mine Bayan Obo (mongolisch für wunderbarer Berg des Reichtums) in der Inneren Mongolei. ... Doch Extraktion und Verarbeitung der Seltenen Erden führen zu massiven Umweltbelastungen. Selten Unnachhaltig – Seltene Erden und Umweltverschmutzung in ... https://www.stimmen-aus-china.de/.../selten-unnachhaltig-seltene-erden-und-umweltvers...

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Man kann nur davor warnen, Ackerflächen und unter Naturschutz stehende Flächen mit diesem Lithium-Schrott zu mißbrauchen. Die Folgen sind klar aus zu machen, nämlich den Bauern Gewinne auf leichte Art zu verschaffen, als durch körperliche Mühe. Je weniger von ihnen produziert wird, um so mehr muß vom Festland importiert werden. Und WIE und WOMIT? Und ist das umweltfreundlicher?

Konstruktiv = es gibt massenhafte Flächen auf Gewerbegebäuden, die sich dazu bestens eignen. Also sollte man sich hier mit den Eigentümern auf eine Nutzung einigen, statt die Natur zu verschandeln.

Recyceling?

1. Ja, geht, nämlich so = In einem der heute verfügbaren Recyclingprozesse für siliziumbasierte Module werden bei Temperaturen um ===600 °C === die im Modul enthaltenen Kunststoffe === verbrannt.=== Zurück bleiben Glas, Metall, Füllstoffe und die Solarzelle. Das Glas und die Metallfraktion werden an entsprechende Recyclingbetriebe weitergegeben.

2. Von der Solarzelle werden die Oberflächenschichten durch einen ===chemischen Reinigungsschritt (Ätzen)==== gelöst.

Verschwiegen wird, WIE werden diese 600 °C erzeugt? WAS passiert mit den Abgasen, welcher Art sind sie und wohin verschwindet die chemische Reinigungsflüsigkeit?????? Die Zellrahmen sind aus ALU. Aber Getränkedasen sollen verboten werden.

m.sastre / Vor 2 Monaten

Wo bitte steht denn das, daß es sich um Nettostromerzeugung handelt? Ich lese:

"...und sollen 335 Megawatt an Energie produzieren"

Solch eine Zahl zur zukünftigen Produktion kann man nur veröffentlichen, wenn man auf Werte wie installierte Leistung zurückgreift. Es sei denn, man weiß schon genau, wieviel Sonne scheinen wird. Und nein, es gibt bisher und absehbar keine Technologie, um Strom in ausreichender Kapazität zu speichern. Wer das behauptet, ist sich über die notwendigen Größenordnungen nicht im Klaren. Der Smart Grid kann die Leistungsabnahme nur über sehr kurze Zeiträume glätten. Auf die monatlichen und jahreszeitlichen Schwankungen kann er keine Wirkung nehmen. Es sei denn, Sie sind bereit, ihre Wäsche nur zu bestimmten Jahreszeiten zu waschen. Der Smart Grid erhöht den Verbrauch übrigens zusätzlich. Ich kenne mich mit der Materie relativ gut aus.

Majorcus / Vor 2 Monaten

@m.sastre: 1. Haben Sie die Quelle nicht gelesen - es handelt sich eben nicht um die installierte Kapazität, sondern tatsächlich um die NETTOstromerzeugung zur öffentlichen Stromversorgung 2. Wussten Sie schon, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, Strom zu speichern und darüber hinaus sogar smart grids? Bevor Sie Anderen Sachverstand absprechen, wäre es besser, sich zum Thema Energiewende selbst aus wissenschaftlichen Quellen zu informieren …

m.sastre / Vor 2 Monaten

MK/Majorcus: Da fehlt es leider ein bisschen an Sachverstand. Die genannten Zahlen beziehen sich oft 1. auf installierte Leistung (nicht auf den realen Beitrag zur Stromversorgung) und 2. sind die per Photovoltaik produzierten Strommengen weitgehend wertlos, da nicht planbar und mit dem Verbrauch in Übereinstimmung zu bringen. PV wird auch in Spanien aus prinzipiellen Gründen keinen Beitrag zur Energiewende leisten!

Majorcus / Vor 2 Monaten

2018 hatten die Deutschen Budesländer zwischen 2180 und 1920 Sonnenstuden - Majorca etwa 2770. An der Nettostromerzeugung zur öffentlichen Stromversorgung hatte Solar in Deutschland einen Anteil von 8,4 % (Quelle: www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/news/2019/Stromerzeugung_2018_3.pdf) - hat Majorca möglicherweise viel mehr Potential als das mickrige 10 % Ziel? Sollen Investitionen in alte spanische Kraftwerke "geschont" werden? Warum nicht mehr Solarpanels auf Dächer & an Fassaden - deren Schatten reduziert die Erhitzung der Bausubstanz ... ?

MK / Vor 2 Monaten

Solarenergie ist gerade auf Mallorca hervorragend. Sonnenreich!!!