Ryanair-Piloten beschließen definitiv Streiks im September

| Mallorca |
Viele Flugpassagiere werden sich ärgern.

Viele Flugpassagiere werden sich ärgern.

Foto: Ultima Hora

Die in Spanien stationierten Piloten der auch Mallorca anfliegenden irischen Low-Cost-Airline Ryanair werden definitiv an fünf Tagen im September streiken. Das teilte am Dienstag die zuständige Gewerkschaft Sepla mit. Am 19., 20., 22., 27. und 29. September werde die Arbeit niedergelegt.

Am Montag sei ein letzter Schlichtungsversuch zwischen Unternehmensleitung und Belegschaft gescheitert, hieß es. Es sei abgelehnt worden, an der geplanten Schließung von Basen in Girona, auf Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote etwas zu ändern. 500 Beschäftigten droht dort infolgedessen die Kündigung.

Auch das in Spanien stationierte Kabinenpersonal von Ryanair wird weiter streiken. Nach dem 1. und 2. September sind Ausstände am Freitag (6.9.), Sonntag (8.9.), am 13., 15., 20., 22., 27. und 29. vorgesehen. An den letzten vier Tagen dürfte es wegen der parallelen Pilotenstreiks besonders chaotisch auch im Mallorca-Verkehr zugehen.

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wala / Vor 10 Monaten

@Majorcus Hätte auch nie für möglich gehalten, einen Dobrint-Vorschlag gut zu finden: "Mit einer Kampfpreis-Steuer attackiert Dobrindt die Billigflieger"

Haben Sie den Artikel beim lesen auch verstanden? Wage ich zu bezweifeln!! Es handelt sich um eine zusätzliche Steuer, die er ins Gespräch bringt. Das füllt das Staatssäckel für sein Versagen, die Kosten für seine Maut Pleite die er hinterlassen hat, vielleicht zu kompensieren? Da kommt kein Cent, geschweige Euro, bei den Angestellten an. Und an der Sicherheit wird wohl nicht gespart, oder wissen Sie mehr??

Majorcus / Vor 10 Monaten

@pauls: Sie haben völlig Recht - billig Fliegen ist ein Grundrecht und muß mit allen Mitteln durchgesetzt werden: Mindestlohn für alle dort Beschätigten, Streikverbot und kostenlose Vergünstigungen für Protagonist wie Sie. Die Nutzung höherpreisiger Alternativen wird verboten, um die Auslastung zu schichern. Billigflieger sind lebensnotwendig wie Luft & Wasser! Lebensmittel dagegen sind .... - wer braucht schon etwas zu Essen?

Majorcus / Vor 10 Monaten

@pauls: Sie haben völlig Recht - billig Fliegen ist ein Grundrecht und muß mit allen Mitteln durchgesetzt werden: Mindestlohn für alle dort Beschätigten, Streikverbot und kostenlose Vergünstigungen für Protagonist wie Sie. Die Nutzung höherpreisiger Alternativen wird verboten, um die Auslastung zu schichern. Billigflieger sind lebensnotwendig wie Luft & Wasser! Lebensmittel dagegen sind .... - wer braucht schon etwas zu Essen?

paul / Vor 10 Monaten

Nie wieder Ryanair, dann sind die eben pleite und die Streikenden arbeitslos. Jahr für Jahr immer diese Erpressungen, die sollten die Angestellten in Regress nehmen dann würden sie sich das besser überlegen was sie den Leuten antun. Schließlich verweigert auch niemand dieser Personengruppe den Einkauf von Lebensmitteln etc. Da würden die aber gucken und ihnen die Augen öffnen, wenn man sie im täglichen Leben bestreiken würde ( geht ja leider nicht da man sie nicht erkennt )

Don Miguel / Vor 10 Monaten

@paul: Von wegen, Reiche fliegen nicht mit Ryanair! Wenn ich das Vermögen der von mir bei den letzten 50 Flügen gesehenen, international bekannten Reichen (Showmaster, Fußballer, Unternehmer, Schauspieler etc.) in Ryanair-Fliegern aufaddieren würde, käme ich wohl auf eine Summe von mehreren Milliarden Euro. Das liegt zum Teil natürlich auch daran, dass Ryanair Direktverbindungen anbietet, welche von anderen Fluggesellschaften lediglich mit Zwischenstop erreichbar sind. Erst vor kurzem saß bei einem innerspanischen Flug ein brasilianischer Fußballer neben mir, welcher gerade erst vom FC Barcelona zu Bayern München wechselte. Im Allgemeinen scheinen Reiche keine Probleme mit Ryanair zu haben....

Majorcus / Vor 10 Monaten

Hoffentlich ist es bald wieder möglich, die für RY Arbeitenden fair zu bezahlen. Dann kann sicher auch wieder besser Service-Qualität geliefert werden. Hätte auch nie für möglich gehalten, einen Dobrint-Vorschlag gut zu finden: "Mit einer Kampfpreis-Steuer attackiert Dobrindt die Billigflieger" Quelle: www.welt.de/wirtschaft/article199465256/Billigflieger-Alexander-Dobrindt-fordert-eine-Kampfpreis-Steuer.html - Fliegen muß teuer werden, damit Sicherheit nicht leidet und der Planet überlebt.

paul / Vor 10 Monaten

immer diese gierigenTypen, Augen auf bei der Berufswahl !!!! Ryanair ist doch kein Gefängnis, die arbeiten da freiwillig ! Bei allem Respekt vor niedrigen Löhnen und Preissteigerungen, das gibt es doch aber in allen Branchen,was sollen denn Verkäufer, Bäcker, etc. sagen ? Auch Geringverdiener sparen und wollen mal Urlaub machen, und das wird ihnen vermiest ! Reiche fliegen eh nicht mit Billigflieger wie Ryanair etc.