Staatliches Maßnahmenpaket nach Cook-Pleite geschnürt

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Mitarbeiter vor der Cook-Zentrale.

Mitarbeiter vor der Cook-Zentrale.

Die balearische Landesregierung hat ein Maßnahmenpaket geschnürt, um den von der Thomas-Cook-Pleite kalt erwischten Hoteliers unter die Arme zu greifen. Sie kündigte am Donnerstag an, die von den Kunden des Reisekonzerns im Juli, August und September gezahlte Ökosteuer den Betreibern der Gästeherbergen zugute kommen zu lassen.

Des Weiteren sollen betroffene Arbeitnehmer eine Sonderzahlung von maximal 500 Euro pro Monat erhalten, da diese momentan zwar an ihre Arbeitsplätze kommen müssen, aber keinen Lohn und noch nicht Arbeitslosenhilfe erhalten.

Außerdem werden zehn Millionen Euro denjenigen Firmen mit weniger als 250 Beschäftigten zur Verfügung gestellt, die ohne Zinsen zurückgezahlt werden können.

Die Madrider Zentralregierung hat unterdessen ebenfalls Maßnahmen zur Linderung der Probleme von Thomas-Cook-Opfern beschlossen: Dazu gehört die Verstärkung von Werbeaktionen für bestimmte Regionen in Spanien, darunter die Balearen.

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Carneval / Vor 6 Tage

Es ist eine Riesensauerei, daß jetzt die Mitverursacher der Misere auch noch das den Touristen (welche aus ihren Hotels geschmissen wurden) abgeknöpfte Geld auch noch für die nächste Gaunerei hinterher geworfen wird. Ich hätte den Sozialisten mehr Hirn zugetraut bei der PP hätte ich dieses Verhalten verstanden. Aber auf Mallorca (wie bei Toyota) ist kein Ding unmöglich.

petkett / Vor 8 Tage

Jetzt weiß ich endlich wofür die Touristenabgabe verbraucht wird. Pustekuchen für Umweltschutz und sonstiges Geschwätz. Mallorca Ade.

Majorcus / Vor 8 Tage

Es gibt in der Historie Erfolgsbeispiele zum Abbau nicht zukunftsfähiger Industrien: z.B. wurden mit dem Ende das kalten Krieges in Europa viele Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie überflüssig. Aus diesen Erfahrungen könnte man lernen, wie dies sozial gerecht zu bewerkstelligen ist. Auch in Spanien gibt es genug kluge Köpfe, die hier einen sehr wertvollen und zukunftsrettenden Beitrag leisten könnten, wenn man sie politisch lässt ....

Metti / Vor 9 Tage

Interessant wäre da mal, was du für Touristenzahlen max pro Jahr vorschlagen würdest? Was dem Aufhalten des Klimawandel entgegen kommen würde. Ob solche Orte, wie zB Cala Millor, unnötig seien würden? Deinen geforderten Abbau vom Tourismus bedeutet auch Abbau von reichlich Arbeitsplätzen...von daher mal Vergleichszahlen auf den Tisch...

Ron Keller / Vor 9 Tage

Wenn jemand die Steuern erhalten soll, dann jene Touristen, die zu Urlaubsbeginn die Steuern gezahlt haben und dann vorzeitig nach Hause mussten.

Majorcus / Vor 10 Tage

Eine Sauerei, dass unvorsichtige Unternehmer geschont werden, aber die Arbeitnehmer sollen für EUR 500 Almosen Vollzeit arbeiten. Die Fehler haben die Unternehmer begangen!!! Zum Glück wird eine klimschädliche Branche nicht reduziert, damit der Klimawandel beschleunigt weiter galoppiert. 12.07.2018, "Zahl der Gästebetten auf Mallorca soll um 120.000 sinken" Quelle: www.mallorcamagazin.com/nachrichten/tourismus/2018/07/12/63661/zahl-der-urlauberplatze-auf-mallorca-soll-120-000-reduziert-werden.html Konsequenz = NULL .