Mallorca-Flughafen soll für 559 Millionen Euro saniert werden

| Palma, Mallorca |
Die Grafik zeigt, wo Modernisierungen des Flughafens von Mallorca geplant sind.

Die Grafik zeigt, wo Modernisierungen des Flughafens von Mallorca geplant sind.

Foto: Grafik Ultima Hora

Bis zum Jahr 2023 sollen 559 Millionen Euro in die Modernisierung von Mallorcas Flughafen Son Sant Joan fließen. Wie Flughafenbetreiber Aena am Wochenende bekanntgab, handelt es sich dabei um eine Reihe von Maßnahmen zur Anpassung der bestehenden Infrastrukturen an die neuen europäischen Vorschriften und zum Umweltschutz. Die derzeitige Fläche des Flughafens wird nicht erweitert, wie noch vor einigen Monaten spekuliert wurde.

Modernisiert werden sollen die Terminalgebäude für Check-in und Ankünfte (Modul A im Bild), alleine dorthin fließen 224 Millionen. In die Umgestaltung der Abflugbereiche (Modul D) fließen 19,3 Millionen, in den Umbau der Zugänge auf den Straßen zum Flughafen und zu den Parkplätzen 16,8 Millionen. Weitere Investitionen fließen in die Anpassung des Gepäckabfertigungssystems, was 161 Millionen Euro kosten soll, und die Renovierung von Elektro-, Feuerwehr- und Klimaanlagen für 137 Millionen Euro.

In einigen Terminals soll die Zahl der Fingerdocks, der Anlegeplätze für Flugzeuge, steigen und der Fußweg zu den Terminals verkürzt werden. Dafür sei eine neue Fußgängerbrücke geplant.

Neben einem Umbau im Terminal C im Jahr 2010 haben seit der Eröffnung des Flughafens 1997 keine größeren Umbauten stattgefunden. AENA erklärte, dass diese aufgrund des gestiegenen Fluggastaufkommens notwendig seien, um ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Faktoren zu schaffen.

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Hajo Hajo / Vor 7 Tage

Jaja - das kommt davon, wenn man immer mehr Menschen auf die Insel lockt, die ja auch abgefertigt werden müssen. Dazu kommt noch der ""Sonderterminal für Brexitierte Briten""". Sie sind dann "Outer Schengen" wie Russen oder Chinesen und kriegen eine "Sonderbehandlung"!

Schaut Euch hier mal die Anzeigen der Neubau-Immobilien an. Nicht nur das die Insel immer mehr mit "Betongeld" zugepflastert wird, sondern die neuen "Insulaner" kommen und gehen ja auch und brauchen alles für ihren Lebensunterhalt. Und das fällt nicht vom Himmel. Also noch mehr Container, LKW, PKW und Frachter.

Ich habe nichts dagegen, das ist eben Marktwirtschaft. Aber ich richte meine Worte nur an die faktenresistenten Klimafreaks mit ihrem ewigen unqualifizierten Gedöhns, die darüber gar nicht nach denken. Denn Kausalitäten sind für sie Bömische Dörfer! Und Lösungen haben sie ja sowieso keine.

Der alte Flughafen "son-bonet" soll ja auch wieder instand gesetzt und eingebunden werden, um den Großen vom "Kleinzeug" und Querverbindungen zu den Nachbarn zu entlasten. Von nix kommt also nix !

Majorcus / Vor 8 Tage

559 Millionen Euro sind sehr, sehr viel Geld. Was könnte erreicht werden, wenn man diese Riesensumme investieren würde, um die Abhängigkeit von fossilem Tourismus und fossilem PKW-Verkehr drastisch zu reduzieren? Z.B. zukunftsfähige Branchen auf der Insel aufzubauen ... Eine schwäbische Hausfrau würde nicht so große Beträge in ein "Haus" investieren, wenn es "am Abhang steht und in naher Zukunft abzurutschen droht" ... Unite behind the science!