Rückerstattung von stornierten Flügen fast aussichtslos

| | Mallorca |
Viele Menschen zahlten, doch die Leistung wurde nicht erbracht.

Viele Menschen zahlten, doch die Leistung wurde nicht erbracht.

Foto: Ultima Hora

Wem in den vergangenen Corona-Wochen auf Mallorca Flüge storniert wurden, sollte nicht darauf hoffen, dass ihm das Geld zurückerstattet wird. Darauf verwies der Chef des Reisebüroverbandes der Balearen namens Aviba, Francesc Mulet.

Die Fluglinien hätten so große wirtschaftliche Probleme, dass er jedem Fluggast rate, Gutscheine für Flüge zu anderen Zeitpunkten zu akzeptieren. Die Europäische Union schreibt dagegen eine Rückerstattung vor.

Den Unternehmen fehle einfach das Geld, sagte Mulet weiter. Das betreffe generell sehr viele Insel-Residenten. Viele hätten sich bei ihm beschwert, doch er habe ihnen nicht helfen können.

Nach der Ausrufung des Alarmzustandes Mitte März musssten zwischen den Inseln, aber auch zum spanischen Festland und ins Ausland storniert werden. (it)

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Majorcus / Vor 16 Tage

Wer mit diesem Umfang an Verbraucherschutz nicht zufrieden ist, sollte überlegen, wen er bei der nächsten Bundestagswahl wählt ...

wala / Vor 17 Tage

@Mein Gott Walter

Wenn Sie darauf vertrauen, Ihren Gutschein einlösen zu können, sei es Ihnen gegönnt. Hat man ja bei AB gesehen,: Ihre Buchung ist sicher. Verlust bei uns um die 900 €.

Marcel / Vor 17 Tage

Nicht nur die Rückerstattung ist aussichtslos. Umbuchungen sind ebenfalls aussichtslos. Ryan Air hat sämtliche Flüge bin Ende Juni gestrichen. Unserer wäre am 26.06 ab DUS gewesen. Ab Düsseldorf gibt es dann aber erst wieder ab 3./4.06 Flüge. Nicht mal alle potenziellen Fluggäste haben nun die Möglichkeit nen anständigen Flug zu bekommen.

Stattdessen verhandeln die Reiseunternehmen mit den Fluggesellschaften. Chapeau...

Ich frage mich, wie will man die Leute alle nach Mallorca bekommen? Es gibt ja schließlich noch genug Urlauber, welche schon lange gebucht haben und nun Probleme mit den Zeiträumen der Reise bekommen.

rocco / Vor 17 Tage

Deswegen werden kaum Touristen kommen, denn sie wissen ja gar nicht, was sie erwartet und eine Rückerstattung kann man vergessen. Schönen Urlaub kann man das doch auch nicht nennen.

rolhoc / Vor 18 Tage

Ich kann mir das gut vorstellen, dass die Gesellschaften fast Pleite sind. Die pfeifen aus den letzten Löchern. Das ist nicht verwunderlich: 3 Monate ohne Einnahmen + teilweise laufende Betriebskosten.

Max / Vor 18 Tage

Eine Firma die Ihre Verbindlichkeiten nicht erfüllen kann ist insolvent und hat dies entsprechend anzuzeigen. Das Firmen glauben sich darüber hinwegsetzen zu können, finde ich völlig unbegreiflich. Wer diese Gesetze nicht gut findet, muß sie ändern. Selbstbedienung am Geld des Kunden ist Diebstahl.

paula / Vor 18 Tage

Nepper, Schlepper, Bauernfänger! nicht erst seit Corona! Spielen sich auf als würde ihnen die Welt gehören. Bei jedem normalen Unternehmen würde der Insolvenzverwalter die Geschäftsführung mit Strafanzeigen zudecken. Aber bei den "systemrelevanten" Großgesellschaften werden diese Pleitegeier noch subventioniert und in der Öffentlichkeit hofiert.

Walter / Vor 18 Tage

Ich finde es wichtig, dass politische Signale kommen, um auf die unfassbar finanzielle Situation der Airlines und aller Tourismusbetriebe hingewiesen und die Verbraucher ermutigt werden, Gutscheine anzunehmen, anstatt wie z.B. In Deutschland die Verbraucherschutzer völlig realitatsfern die Rückerstattung zu fordern und sich dabei stumpf auf geltendes Recht zu berufen und damit tausende Pleiten erzwingen.

Unter normalen Marktbedingungen haben sie ja Recht, aber es herrschen keine normalen Bedingungen, dass sollte auch den Verbraucherschützern klar sein.