Die fehlende touristische Aktivität bringt den Dienstleistungssektor der Insel fast vollständig zum Erliegen. | Teresa Ayuga

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Auf Mallorca und den Nachbarinseln ist die Arbeitslosigkeit im Frühsommer drastisch angestiegen. Laut aktuellen Zahlen der öffentlichen Arbeitsverwaltungen (SEPE) waren im Mai 92 Prozent mehr Arbeitslose als noch im Mai 2019, das sind mehr als 35.000 Unbeschäftigte mehr.

Der Stillstand der wirtschaftlichen Aktivität sei klar auf die Coronavirus-Krise zurückzuführen und betreffe vor allem den Dienstleistungssektor. Auch Baugewerbe, Industrie und Landwirtschaft gehörten größtenteils dazu.

Die Gesamtzahl der derzeit arbeitslosen Bürger beläuft sich auf 74.689, davon 18.940 Ausländer. Die Ausgaben für Leistungen im Mai auf den Balearen beliefen sich auf 186,6 Millionen Euro, die durchschnittliche Höhe der Leistung betrug 919,20 Euro. (dise)

In Spanien hingegen stieg die bei den öffentlichen Arbeitsverwaltungen (SEPE) registrierte Arbeitslosigkeit im Mai um 26.573 Personen (0,7% mehr), was im Vergleich zu den Zahlen vom März und April, als sie 302.265 bzw. 282.891 Personen betrug, eine Mäßigung darstellt.

In ganz Spanien belief sich die nach den vom Arbeitsministerium bereitgestellten Daten auf rund 25 Prozent mehr im Vergleich zum Mai des Vorjahres. Dort sind rund 3,9 Millionen Menschen derzeit ohne Beschäftigung. (dise)