Luxusläden auf Borne und Jaime III. gehen reihenweise pleite

| | Mallorca |
Dieses Geschäft wird aufgegeben.

Dieses Geschäft wird aufgegeben.

Foto: Ultima Hora

Zahlreiche Edel-Geschäfte auf dem Boulevard Borne und der Avenida Jaime III., den Prachtmeilen von Palma de Mallorca, haben wegen der Coronakrise dichtmachen müssen. Die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora zählte inzwischen 15 geschlossene Geschäfte.

Es handelt sich vor allem um Schuh- und Kleiderläden sowie Juweliere und Antiquitätenhändler.

Andere High-End-Geschäfte haben Öffnungszeiten, die auf die Kurzarbeitssituation ihrer Mitarbeiter abgestimmt wurden. Bei weiteren Geschäften wurden zwei Filialen in einer zusammengefasst. Ein Beispiel ist "Desigual", wo die Kunden in die Sant-Miquel-Filiale geschickt werden, wo das Hauptgeschäft steht.

Diese Entwicklung dürfte zur Folge haben, dass die extrem hohen Mieten in jenen Straßen zurückgehen werden. (it)

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Tom Tailor / Vor 24 Tage

Läden die niemand braucht. Vollkommen überteuerte, überflüssige Ware die Touristen aus Langeweile kaufen. Diese Ketten sind verantwortlich für die explodieren Ladenmieten, die alteingessesene, tradionelle kleine Läden vertreiben

Alexander / Vor 25 Tage

Wirklich wohlhabende Leute kaufen gar nicht diesen teuren Marken Klim Bim, das sind dann schon eher jene, die ein Jahr sparen um sich dann ein teures Handtascherl kaufen um "dazuzugehören" . Keine Aussagekraft also, aber eingehen werden sowieso alle egal ob billig oder teuer. Nur eine Frage der Zeit. In ein paar Monaten oder einem halben Jahr werden wir die Insel nicht wiedererkennen. Leider

Stefan Meier / Vor 25 Tage

@Michael Die Rechnung geht eben nicht 1:1 auf. Wenn Du sparst, leiden möglicherweise andere. Egal ob Billigfleisch bei Aldi kaufen oder in den Billigflieger von Ryanair steigen. Wenn nicht der Konsument, wer soll es dann ändern? Ich lese hier immer von Eigenverantwortung statt Staat. Aber das klappt weder beim Abstandhalten noch bei Billigfleisch, Billigflieger oder Billigreise. Du kannst einfach sagen, bezahlt das Zimmermädchen und den Kellner anständig, oder ich komme nicht. Ganz einfach. Da Du es nicht tust, bezahlt Ihr halt doppelt. Ich sag schon mal danke.

Michael / Vor 25 Tage

Stefan Meier, das sehe ich anders. Ich habe genau das gezahlt, was mir Hoteliers und Geschäfte abverlangt haben, war genau freundlich wie sie zu mir und habe reichlich Trinkgeld gegeben, weil ich um die geringen Einkünfte der Mallorquiner im Dienstleistungssektor weiß. Mit Verlaub, da existiert keine Einbahnstraße, sondern es ist eine Rechnung, die 1:1 aufgeht, bei allem Verständnis für die derzeit große Not. Selbstverständlich muss der Rettungsfonds dort helfen, wo es not tut - vielleicht sogar bei uns.

Hajo Hajo / Vor 25 Tage

Das war doch voraus zu sehen. Die Leute haben derzeit ganz andere Probleme als sich mit Luxusdüften etc. zu versorgen. Wohl dem der in guten Zeiten Rücklagen gebildet hat.

cashman1 / Vor 25 Tage

Ich dachte es kommen nur noch Qualitätstouristen, die Insel sei vorbereitet usw, usw., was man hier die letzten Monate hat lesen können. Zuletzt wurde doch von einem Inselexperten hier im M.M.fabuliert, dass der ideale Qualitätstourist ca. Euro 5.000,— täglich auf der Insel ausgibt. Träumt weiter.

Roland / Vor 25 Tage

Damit war zu rechnen. Und es wird so weiter gehen. Diese finanzielle Auszeit kann kein Unternehmen verkraften. Weder in DE und schon gar nicht auf Mallorca. Eine traumhafte Insel, die aber zu 100% auf Massen-Tourismus ausgerichtet ist. Der jetzt wieder scheinbar anlaufende Tourismus wird die bereits entstandenen wirtschaftlichen Defekte nicht kompensieren. Auch die dortige Immobilienwelt (Miete und Kauf) wird in Kürze die Folgen verspüren. Ein völliges Überangebot trifft auf fehlende Kaufwillige. Mallorca ist eine Trauminsel. Sie lebt vom ausgeglichenen Zusammenspiel aller positiven Faktoren. Brechen diese weg, geht die Attraktivität verloren. Kaufwillige für Immobilien im Massensegment zu finden, wird in der nächsten Zeit fast aussichtslos sein, es sein man macht Abschläge von mindestens 50%.; dann könnten sich einige Rentner dafür interessieren.

M. Courelle / Vor 26 Tage

Vielleicht wäre es sinnvoll, die Umsätze oder Gewinne der verschiedenen Destinationen und Niveaus zu ermitteln, also eine Art ABC-Analyse. Schwer vorstellbar, dass der Bums- und Ballermanntourimus einen hohen Anteil am Gesamtumsatz hat. Würde man sich von dem verabschieden und nur die guten Cashcows belassen, würden die Qualitätsangebote profitieren und letztlich die mittelständischen Unternehmen auf der Insel.

Mr. Mallorca / Vor 26 Tage

Die Auswirkungen der politischen Entscheidungen werden sichtbar - und das ist nur der Anfang! Aber die EU Fratzen rund um VdL und Merkel werden schon genügend Geld drucken damit dieses unsägliche Gebilde der EU noch ein paar Monate Bestand hat - ich bin gespannt wann der dt. Steuerzahler aufwacht und endlich merkt, dass halb Europa zu Lasten seines Geldbeutels künstlich beatmet wird! Dann gute Nacht...

Maxxy / Vor 26 Tage

@Marieluz Einfach nicht mehr lesen, hat man einen Kommentar gelesen, kennt man alle.