Die Luftaufnahme zeigt den Wertbetrieb Astilleros de Mallorcas im Hafen von Palma. | ultimahora.es

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Der Werftbetrieb Astilleros de Mallorca will mit einer Studie herausfinden, ob er in Zukunft energieautark sein könnte, und dies bei null Emissionen. Die Untersuchung ist von dem Unternehmen gemeinsam mit weiteren Betrieben der nautischen Industrie wie Astilleros Freire und Astilleros de Santander initiiert worden. Beteiligt ist auch das Technologiezentrum Soermar mit Sitz in Madrid.

Die Unternehmen wollen wissen, ob Wasserstoff als effizienter Erzeuger von elektrischer Energie für die Nautikindustrie und ihre Umgebung in Frage kommt. Ziel ist "grüner Wasserstoff", also ein mit erneuerbaren Energien erzeugter Wasserstoff. Es geht auch um die Frage, wie dieser Energieträger samt seiner Produktion und Speicherung in die Arbeitswelt der Werften integriert werden könnte.

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Angesichts der Bedeutung und des Einflusses, den die Wasserstoff-Energieerzeugung für den Marinesektor haben könnte, unterstützt die spanische Zentralregierung die wissenschaftliche Entwicklung dieser Technologie. Das hat der Initiative einen großen Schub gegeben.

Auch die balearische Regierung und die Handelskammer von Mallorca setzen sich ein für durch Wasserstoffzellen erzeugte Energie. Bei Lloseta im Zentrum der Insel soll das ehemalige Zementwerk in eine Anlage zu Wasserstoffgewinnung umgebaut werden. Zu seiner Erzeugung soll Solarstrom zum Einsatz kommen – ökologisch und emissionsneutral.

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