Cursach-Gruppe erwägt Verkauf von Hotelkomplex auf Mallorca

| Mallorca |
Der Hotelkomplex befindet sich in der Gemeinde Calvià.

Der Hotelkomplex befindet sich in der Gemeinde Calvià.

Die Cursach-Gruppe erwägt, auf Mallorca ihren Hotelkomplex zu verkaufen. Laut Medienberichten liegt ein Angebot von rund 120 Millionen Euro vor. Bei den Hotels handelt es sich um das BH Mallorca, das Club B Hotel, die BH Apartamentos sowie den Island Beach Club in der Gemeinde Calvià.

Der Hotelkomplex gilt als einer der größten der Gegend. Insgesamt verfügen die Häuser über 1050 Zimmer. Das Vier-Sterne-Haus BH Mallorca beherbergt unter anderem ein spektakuläres Open-Air-Fitnessstudio und einen Indoor-Wasserpark.

Der Hotelkomplex ist nun geschlossen und reiht sich in die Liste der Unternehmen ein, die Bartomeu Cursach zum Verkauf gestellt hat, darunter auch die Diskothek Tito's am Boulevard Paseo Marítimo in Palma. Der Nachtclub gehörte seit 30 Jahren zur Cursach-Gruppe und steht für 16,5 Millionen Euro zum Verkauf. (cg)

Kommentar

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Christel von der Post / Vor 9 Monaten

Markus Eder hat Recht. Es ist ja bekannt, dass die Cursach-Group einen renommierten Hellseher beschäftigt...deshalb haben sie uns den Komplex mit dem Titos schon 2018 angeboten, weil sie dort bereits Corona und das Ende Mallorcas vorhergesehen haben...so wie auch die meisten Polizeirazzien. Der Angebotspreis lag seinerzeit bei 24 Millionen 🤭 ...es wird auch nicht nur die Disco verkauft, sondern ein Komplex mit knapp 5.000m2 Wohnfläche für über 30 Wohnungen, dazu sehr viele Parkplätze.

Don Miguel / Vor 9 Monaten

Sehr geehrter Herr Eder, Ihre Kommentare amüsieren mich immer mehr. Wenn Sie meine vergangenen Kommentare aufmerksam verfolgt haben, müssten Sie wissen, dass ich mich bereits im Rentenalter befinde; ich arbeite nur noch, weil es Spaß macht und erfolgreich ist. Meine Schäfchen habe ich schon lange im Trockenen, und es sind nicht wenige Schäfchen. Von daher könnte es mir völlig egal sein, wie sich der Immobilienmarkt auf der Insel entwickelt. Beschäftigen Sie sich bitte erst mal mit der Person Tolo Cursach und seinen früheren Tätigkeiten der „Geldbeschaffung“. Dann wird Ihnen vielleicht manches klarer, was diese Firmengruppe betrifft. Ihre apokalyptischen Prophezeiungen, die Insel betreffend, kann von mir jedenfalls nicht geteilt werden, auch wenn Sie es noch hundert Mal wiederholen.

Markus Eder / Vor 9 Monaten

Sehr geehrter Kommentator Don Miguel, ob die Finanzen besagter Gruppe gesund sind oder nicht vermag ich, wie gesagt, keineswegs zu beurteilen. Allerdings erinnere ich mich sehr gut daran, dass Sie nach eigenen Angaben ein offensichtlich erfolgreich operierender Geschäftsmann im balearischen Immobilienbusiness sind. Vor diesem Hintergrund haben Sie natürlich wenig Interesse daran, dass Investoren sich von den Balearen abwenden könnten. Schließlich drückt so etwas früher oder später auch auf Ihre Immobiliengeschäfte. Ich bin mir deshalb nicht ganz sicher, ob Sie die Situation nicht mit Absicht beschönigend darstellen und deshalb die von mir prognostizierten Abwanderungsbestrebungen verneinen. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass die Coronakrise der Jahre 2020 und 2021 und ihre Langzeitfolgen die Balearen auf Jahre in die Krise stürzen werden. Bei einem solchen Szenario verfallen die Preise für Businessimmobilien und andere Immobilien stark. Da dürfte mancher versucht sein das eigene Immobilien-Tafelsilber noch rechtzeitig auf einem verhältnismäßig hohen Preisniveau zu verkaufen bevor die Immobilienpreise in den Keller rauschen. Als Geschäftsmann aus dem Immobilienbereich bestreiten Sie das wahrscheinliche Eintreten einer solchen Entwicklung natürlich gerne. Aber was heißt das schon? Die zukünftige sozioökonomische Entwicklung der Balearen wird sicher nicht im Feuer Ihrer Wunschvorstellungen geschmiedet werden!

Don Miguel / Vor 9 Monaten

Markus Eder: Es sind AUSSCHLIESSLICH finanzielle Probleme, das können Sie mir glauben. Ich kenne leitende Mitarbeiter des Unternehmens. Kein Unternehmer wäre sonst so blöd, nach noch nicht mal einem Jahr Corona gleich das Tafelsilber zu verkaufen, weil er wie manche hier im Forum glaubt, die Insel würde sich erst in Jahrzehnten erholen. In ein paar Jahrzehnten werden schon mehrere kommende Krisen ausgestanden sein... .

Ralph Sieger / Vor 9 Monaten

Wieviel Einnahmen die Cursach Gruppe von den sogenannten Sauftouristen generiert hat um diese Immobilien zu erbauen ist erstaunlich. Oder waren das die Einnahmen von den Golf- und Fahrradtouristen?

Hans Georg Ziegler / Vor 9 Monaten

Herr Eder. Vollkommen richtiger Kommentar von Ihnen. Ich sehe das genau so.

Majorcus / Vor 9 Monaten

@Markus Eder: Möglicherweise haben Sie in Ihre Betrachtung nicht einfließen lassen, dass TUI als staatsfinanziertes Unternehmen anders kalkuliert als ein wesentlich kleineres Unternehmen. Aber vielleicht kann die Compliance in größeren Konzernen mithelfen, die Korruption auf den Balearen zu reduzieren. Die Justiz und Behörden scheinen es damit nicht so eilig zu haben ...

#Klaus / Vor 9 Monaten

Mallorca lebt nur vom Tourismus durch Corona (bleibt Dauerzustand) wird kein Geld mehr rein kommen.Die Insel Mallorca ist Tod!

Markus Eder / Vor 9 Monaten

Ob die Cursach-Gruppe auch aus finanziellen Schwierigkeiten heraus zum Großverkauf auf Mallorca bläst, vermag ich nicht zu beurteilen. In jedem Fall aber dürften die anvisierten Großverkäufe auch einen zunehmenden Vertrauensverlust dieser Gruppe in den Standort Mallorca zum Ausdruck bringen. TUI-Chef Joussen mag sich krampfhaft mühen eine Wiederauferstehung des Balearen-Tourismus im Jahr 2021 herbeizujubeln. Eingeweihte und intelligente Baleareninvestoren wie die Cursach-Gruppe indes wissen, dass Mallorca 2021 eher in ein neues Tal der Tränen, geprägt von Corona, Insolvenzen, Armut und weiterhin unbefriedigenden Touristenzahlen fallen wird, als in den Genuss einer touristischen Wiederauferstehung zu kommen. Da verkauft man lieber seine Businessimmobilien noch zu halbwegs erträglichen Preisen und kehrt der Inselgruppe ganz den Rücken. Die Cursach-Gruppe wird damit wahrlich nicht die letzten sein. Auch andere machen sicher bald Kasse und verlassen dann das sinkenden Balearen-Schiff. Insofern sie noch nicht gänzlich insolvent gegangen sind!