Oliven: Das knorrige Erbe der Römer

Die Geschichte des Ölbaumes ist ein Kapitel Menschheitsgeschichte. Wir kennen die Sage vom Ölzweig, den die weiße Taube zu Noah in die Arche brachte.
Olivenbäume gibt es heute im gesamten Mittelmeerraum. Auf den Balearen, so wird berichtet, versuchten schon im zweiten vorchristlichen Jahrhundert phönizische Händler mit den Insulanern Geschäfte zu machen und boten Silber gegen Olivenöl.

Der große Boom des Oli venanbaus auf Mallorca setzte mit der Eroberung durch die Römer ein. Das war vor gut 2000 Jahren, genau im Jahr 123 v.Chr.. Damit suchten die Römer nicht nur den Direkterfolg, sondern investierten auf Sicht: Erst nach gut 30 Jahren trug die Olive Frucht. Wer einen solchen Baum pflanzt, denkt an die Zukunft. Daher nennt man die Olive gern auch „Enkelbaum”. Die mallorquinischen Enkel hielten die Bäume in Ehren: Die ältesten knorrigen Exemplare sind an der Nordwestküste im raum Valldemossa - Deià erhalten.

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