Die beste Kühltasche für die Playa

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Kühlbox gegen Strandkorb

Kühl bleibt es nur in einer: Während der mallorquinische Strandkorb eher zum Verstauen des Handtuchs taugt, behalten in der Kühlbox Speisen und Getränke ihre Temperatur.

Foto: Foto: Schittelkopp
Kühlbox gegen StrandkorbDie Kleinen passen in jeden KofferKühltasche mit PlastikbehälternDer praktische KühlrucksackDer Klassiker: Die KühlboxDie Luxusvariante
Die Fortschrittliche mit Stromanschluss

"Spanier bevorzugen einfache Kühlboxen", erzählt Isaac Mayor Alonso, Verkäufer in Palmas Kaufhaus El Corte Inglés. Die Ausrüstung für die Playa darf nicht zu viel wiegen, denn schließlich müssen noch Sonnenschirm und Stühle mit an den Strand getragen werden. Der Renner in der Strand- und Campingabteilung des Warenhauses sind die klassischen Kühlboxen aus Hartschalenplastik.

"Das ist die Kühlbox für das ganze Leben", legt der Verkäufer los. Stabil und robust. Das Nutzvolumen wird mit zwölf Litern angegeben, die Boxen können also nicht zu schwer beladen werden und der Inhalt soll darin zwölf Stunden lang kühl oder warm bleiben. Isaac Mayor Alonso empfiehlt, einen Kühlakku oder -pad hineinzugeben, so bleiben Speisen und Getränke länger frisch. Derzeit sind die Kühlboxen im Schlussverkauf für 16 Euro erhältlich.

Die Version mit elektronischer Kühltechnik kostet bereits mehr als das Doppelte. Die günstigste Variante für 40 Euro wird mit einem Netzteil betrieben und kann beispielsweise an den Zigarettenanzünder im Auto angeschlossen werden. So bleiben Essen und Getränke beinahe endlos lange kalt, doch Tiefgekühltes taut darin nach und nach auf. Je nach Ausführung kühlt sie 16 bis 30 Grad unter der Umgebungstemperatur. "An den Strand würde ich die Box nicht schleppen, die ist zu schwer", erklärt der Verkäufer. Denn zum Gewicht der Plastikbox kommt noch der Kühlmotor hinzu, fünf Kilogramm bringt so eine Version auf die Waage. Das Modell eignet sich beispielsweise für Reisende, die mit einem Wohnmobil unterwegs sind. "Solch eine Box eignet sich gut für längere Autofahrten."

Wer sich noch mehr Leistung wünscht, kann auf hochwertigere Kühltruhen zurückgreifen. Ihr System, das kalt oder warm hält, kann mit Strom und Gas betrieben werden. "Die sind sogar geeignet, wenn man ein Haus auf dem Land hat, das keinen Strom hat", erklärt der Verkäufer. Sie fassen bis zu 45 Liter Inhalt und halten auch Gefrorenem stand. Solche Truhen wiegen leer schon mal zehn Kilogramm und sind deshalb mit Rollen ausgestattet, um sie besser bewegen zu können. Für den Besuch an der Playa eignen sie sich hingegen weniger: "Man kann die Truhen nicht durch den Sand ziehen." Solch eine Luxusversion kann durchaus mit 300 Euro zu Buche schlagen.

Wer keine harte Plastikbox voller Technik braucht, ist mit zehn bis 20 Euro für eine Kühltasche dabei. "Die faltbaren Modelle sind bei Touristen sehr beliebt", weiß Isaac Mayor Alonso. Denn sie lassen sich auf der Reise leicht im Koffer verstauen, haben kaum Gewicht und erfüllen ihren Zweck: Das Picknick für die Playa frisch zu halten.

Das Einstiegsmodell ist für zwei Personen geeignet: Kühlgut hinein, Reißverschluss zu und ab an den Strand. Mehr als einige Getränkedosen bringt man allerdings nicht darin unter. Im Angebot hat der Handel auch die Version mit zwei Plastikbehältern. Sie eignen sich gut, um Essen wie Kartoffelsalat zu verstauen. Mit den beiden Döschen ist die Tasche allerdings auch schon gefüllt.

Wer mit dem Fahrrad zum Strand fährt, kann sich einen Kühlrucksack anschaffen. Die Modelle gibt es in verschiedenen Größen ab 16 Euro, zum Beispiel auch beim Sportfachhändler Decathlon. In ihnen finden große Flaschen und hohe Gefäße Platz.

(aus MM 34/2015)

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