Im TV: Das "Phänomen" Jürgen Drews

Mallorca |
Jürgen Drews (r.) polarisiert: Für die einen ist er der "Schlagerfuzzi", für andere in Pop-Idol.

Jürgen Drews (r.) polarisiert: Für die einen ist er der "Schlagerfuzzi", für andere in Pop-Idol.

Foto: WDR

Kaum jemand in der Welt der Schlagermusik polarisiert so heftig wie Jürgen Drews. Für die einen ist er ein "Schlagerfuzzi", der bis an oder auch über die Grenzen des guten Geschmacks geht. Für andere ist er ein Pop-Idol und ein sympathischer Familienmensch. Aus Anlass seines siebzigsten Geburtstags fragen die Macher der Doku, warum die Figur des ewigen Sonnyboys nach 50 Jahren immer noch funktioniert.

Seit mehr als 40 Jahren begeistert Drews sein Publikum immer wieder neu. Er hat es geschafft, sich zu einer unverwechselbaren Marke zu stilisieren. Und das in einem Showgeschäft, das für einen enormen Verschleiß bekannt ist. In Konzerthallen, Einkaufszentren oder am Ballermann von Mallorca, wo immer Jürgen Drews auftritt, gibt er Vollgas und die Fans liegen ihm zu Füßen. Er selbst ist stolz darauf, authentisch geblieben zu sein.

Drews hat eine Kunstform gefunden, in der sich auch ein Stück Zeitgeist spiegelt. Nach ersten Anfängen als Hippie-Sänger in der Pop-Gruppe von Les Humphries gelingt ihm mit deutschen Schlagertiteln der Durchbruch. Seine Auftritte in der ZDF-Hitparade machen den Mädchenschwarm zum Idol. Trotz Karriereknick in den 80er Jahren gelingt ihm ein Comeback auf die großen Bühnen. Heute ist Drews der "Onkel Jürgen" und der "König von Mallorca" ...

Die Dokumentation von Horst Mühlenbeck beleuchtet das Phänomen Jürgen Drews. Mithilfe von Experten wie Götz Kiso, Bild-Chefreporter Mark Pittelkau, TAZ-Redakteur Jan Feddersen oder Komponistin Kristina Bach gelingt ein Blick hinter die Kunstfigur. Neben seiner Frau Ramona und Tochter Joelina ergänzen auch Wegbegleiter wie Peggy Evers-Harting und Show-Größen wie Andreas Gabalier das Porträt - immer auch mit kritischen Einblicken von Drews selbst in sein Leben auf der Bühne und hinter den Kulissen. Sendetermin ist Mittwoch, 1. November, 17.15 Uhr im WDR.

Kommentar

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Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Man kann reden was mal will. Die Tatsache besteht darin, dass er nun schon über Jahrzehnte, also ab seinem Beginn bei den Les Humphries Singfers den Geschmack der Zuhörer trifft und seine Musik auf sympatische Art und Weise, vor allem engagiert, vorträgt. Es ist auch ein Lob an seine Komponisten und Texter, die alles quasi in einer Art Symbiose produzieren. Es gibt nur sehr wenige in dieser Branche, die das so lange schaffen. Alle Achtung vor dieser "beruflichen Leistung". Seine Kritiker sollten doch mal vergleichen, wie erfolgreich denn sie in ihrem Beruf sind?

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Marcel@ Sie Schlaumeier, warum schaun Sie nicht auf die TÜV-Plakette und prüfen erstmal, ob sie abgelaufen ist?

Blitzgneißer / Vor über 2 Jahren

Jürgen Drews mag vielleicht ein Schlagerfuzzi sein, aber er ist ein äußerst erfolgreicher. Also wird er recht haben mit seiner Kunst! Und das finde ich toll.

Marcel / Vor über 2 Jahren

Mal schauen ob der König auf Mallorca immer noch mit einem in Deutschland zugelassenen Auto herumfährt. Erbärmlich