Auch auf den Balearen zahlt mehr als jeder dritte Mann Geld für Sex. | Miquel A. Canellas

"Te quiero" heißt in Spanien "Ich liebe dich", aber auch "Ich begehre dich". Ein Indiz dafür, wie nah Liebe und Sex im Land des Don Juan, der Carmen und des Machismo beieinanderliegen? Obwohl die katholische Kirche bis heute einen starken Einfluss ausübt, gilt Spanien als eines der liberalsten Länder in Europa. In Barcelona, der Hochburg der Prostitution in Spanien, findet alljährlich die größte Pornofilmmesse Europas statt.

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Der Sender ZDFinfokanal zeigt die sinnliche Reportage "Te quiero am Mittelmeer" am Freitag, 25. November, ab 15.45 Uhr.

David el Moreno, prämierter Pornodarsteller und Produzent, führt durch die Messe und zeigt, wie sich die Pornofilmproduktion seit der Pandemie verändert und die Auswertung zunehmend auf das Internet verlagert hat. Federico Armenteros Avila wollte erst Priester werden, heiratete dann aber und wurde Familienvater, bevor er in den Achtzigerjahren sein "Coming-out" erlebte. Heute kümmert er sich um queere Personen, die wie er unter der Franco-Diktatur litten, und hat Spaniens erstes LGBTQ-Altersheim gegründet. Wie wollen wir lieben? Die Sehnsucht nach Glück ist universell, aber die Wege dorthin sind schmerzhaft und bewegend, überraschend und skurril.