Feuerwehr stabilisiert die Lage

Großbrand auf Ibiza zerstört 1440 Hektar Wald

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Die Feuerwehr hat die Lage auf Ibiza stabilisiert. Das teilt die balearische Innenministerin Pilar Costa mit. Damit normalisiere sich die Lage auf Mallorcas Nachbarinsel nach insgesamt fünf Tagen, auch wenn das Feuer noch nicht überall unter Kontrolle sei. Dem Verursacher des Brandes drohen mehrere Jahre Haft.

Der 50 Jahre alte Imker aus Sant Joan hatte am Mittwoch vergangener Woche ein Feuer entfacht, um im Schutze des Rauches an seinen Bienenstöcken hantieren zu können. Dabei hatte er den Waldbrand verursacht. Der Mann wurde verhaftet und sitzt nun in Untersuchungshaft. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Es war der schwerste Waldbrand in der Geschichte Ibizas. Im Norden der Pitiusen-Insel wurden rund 1440 Hektar Kiefernwald vernichtet, rund 900 Menschen mussten vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. Bis zu 520 Einsatzkräfte samt 20 Löschflugzeugen und Hubschraubern waren im Einsatz.

Betroffen war die Serra de Morna unweit des Ortes Sant Joan de Labritja. Die Polizei veranlasste rund 200 Einwohner, ihre Häuser unweit des Waldgebietes zu verlassen. Es handelte sich um etwa 80 Chalets und Villen. Hinzu kam ein Hotel mit rund 700 Gästen. Auch die Schule von Sant Joan wurde vorsorglich geschlossen.

Spaniens Verteidigungsministerin Carme Chacón, die sich persönlich einen Eindruck von den Löscharbeiten machte, entsandte auch Soldaten, um die balearischen Einsatzkräfte zu unterstützen.

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