Weiterhin viele arbeitslose Jugendliche

Auf Mallorca und den Nachbarinseln leben 21.522 sogenannte NEETs

Lernen für die Prüfung. Dennoch: So viele Schulabbrecher wie auf den Balearen gibt sonst nirgends in Spanien.

Lernen für die Prüfung. Dennoch: So viele Schulabbrecher wie auf den Balearen gibt sonst nirgends in Spanien.

Foto: Foto: M. A. Cañellas

Eine erschreckende Studie hat die balearische Beobachtungsstelle für Arbeit, OTIB, veröffentlicht. Auf Mallorca und den Nachbarinseln leben 21.522 sogenannte NEETs (Not in employment, education or training), also Jugendliche, die weder studieren, noch arbeiten.

Zwei von zehn Balearenbewohnern im Alter zwischen 16 und 24 Jahre gehören also zu dieser Gruppe. Damit ist der Bevölkerungsanteil der NEETs in den vergangenen sieben Jahren um 17,5 Prozent gestiegen. 61 Prozent von ihnen  sind arbeitssuchend. OTIB sieht einen engen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Arbeitslosigkeit und der Zahl der NEETs.

Am erschreckendsten ist laut OTIB, dass fast 30 Prozent der inaktiven Jugendlichen sich weder um einen Studienplatz noch um Arbeit bemühen. Schuld daran sind nach OTIB aber nicht nur die Jugendlichen selbst, sondern auch die durch die Perspektivlosigkeit aufgrund der hohen Jugendarbeitslosigkeit. Ein wenig mehr als die Hälfte der NEEts sind weiblichen Geschlechts, 6540 der 21522 sind Nicht-Spanier. (cze)

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