Stadt Palma beschließt finale Abriss-Aktion in Son Banya

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Bald Geschichte: die Elendssiedlung Son Banya.

Bald Geschichte: die Elendssiedlung Son Banya.

Foto: Ultima Hora

Die Stadtverwaltung von Palma de Mallorca hat offiziell den Abriss der restlichen 85 Gebäude in der Elendssiedlung Son Banya beschlossen. Dafür sind 917.578 Euro vorgesehen, wie Kulturdezernent Antoni Noguera am Mittwoch mitteilte. Danach wird es den größten Drogenumschlagplatz der Insel nicht mehr geben. 90 Familien leben weiterhin in der Siedlung.

Anders als bisher wird nicht mehr Haus um Haus entfernt, sondern Block um Block. Neun Blöcke gibt es noch, für jeden sind fünf Tage vorgesehen. Danach werden Böschungen gebaut, um zu verhindern, dass Bewohner wieder Gebäude errichten können.

Die erste Abrissphase hatte im Juli 2018 begonnen und endete im März 2019. 117 Personen mussten damals Son Banya verlassen. Doch es kam zu Problemen, weil Anwohner protestierten. (it)

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Markus / Vor 9 Monaten

und wohin kommen die Bewohner? Häuser abreissen ändert doch nicht die Bewohner!

Majorcus / Vor 9 Monaten

Ob der Abriss von Gebäuden soziale Probleme löst? Es gibt international verschiedene Beispiele, wie andernorts erfolgreich vorgegangen wurde - aber die müsst man recherchieren, lesen & umsetzen - woran scheitert es?

klaus / Vor 9 Monaten

Die Eltern haben Ihren Kindern wirklich alles Kaputt gemacht im Leben weil die Kinder wenn diese Älter werden in den ganzen Drogensumpf landen und kriminell werden.